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Stephen Schoen
Was ist eine heilsame Begegnung?
Ein Vortrag im Gestalt Institut Köln (GIK)


Aus der Gestaltkritik 1/2010:

Gestaltkritik - Die Zeitschrift mit Programm aus dem Gestalt-Institut Köln
Gestaltkritik (Internet): ISSN 1615-1712

Themenschwerpunkte:

Gestaltkritik verbindet die Ankündigung unseres aktuellen Veranstaltungs- und Weiterbildungsprogramms mit dem Abdruck von Originalbeiträgen: Texte aus unseren "Werkstätten" und denen unserer Freunde.

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  Hier folgt der Abdruck eines Beitrages aus Gestaltkritik 1/2010:

Stephen Schoen
Was ist eine heilsame Begegnung
Ein Vortrag im Gestalt Institut Köln (GIK)

Foto: Stephen SchoenStephen Schoen (Foto: © Daniel Straub, 2008)

Wir freuen uns sehr, dass wir an dieser Stelle den Vortrag unseres Gestalttherapie-Lehrers, Kollegen und lieben Freundes Stephen Schoen veröffentlichen können, den er auf der Jahrestagung des „Förderkreises Gestaltkritik“ am 30. August 2009 in unserem Institut gehalten hat – und möchten uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bei ihm dafür bedanken.

Der Herausgeber

 

Heute möchte ich einige kurze Gedanken hierüber mit euch austauschen.

Die erste Frage, wenn man ein Leiden zu heilen wünscht, ist immer, „Wird es helfen?“ Und unser erster Ansatz zur Heilung ist gewöhnlich ein konkreter: Die Tablette, die ein Erwachsener gegen Kopfschmerzen nimmt, der Kuss, den ein Kind für seinen Kratzer braucht. Neue Klienten erwarten meist einen ähnlichen Ansatz, wenn sie einen Psychotherapeuten aufsuchen. „Wie wird er handeln oder welchen Ratschlag mir geben?“

Handlung irgendeiner Art ist immer ein Teil des Heilmittels. Aber es gibt noch etwas Grundsätzlicheres, wenn auch nicht so greifbar und konkret wie eine Tablette oder ein mütterlicher Kuss. Um die Katze schon jetzt aus dem Sack zu lassen, will ich euch gleich dieselbe Antwort geben, die ich selbst vor einem halben Jahrhundert von Joseph Wheelright gehört habe. Wheelwright war Amerikaner, ein besonders liebenswürdiger Psychiater nach C.G. Jung und noch bei Jung selbst in der Analyse gewesen. „Die Heilung in der Psychotherapie“, sagte er mir mit seinem warmherzigen Lächeln, „liegt in der Begegnung mit dem Therapeuten“. Das überraschte mich. Ich hatte erwartet, dass Wheelright über einen Begriff aus C.G. Jung’s Weltanschauung sprechen würde, vielleicht über „symbolische Erlebnisse in der Kunst“ oder „Kontakt mit unserem überpersönlichen Wesen.“ Aber das tat er nicht. Stattdessen sprach er über eine Beziehung, ein Feld von Verbindungen, das man empfinden, aber nicht messen kann, ein Feld, das man spürt , aber das man nicht genau beschreiben kann und dessen Entwicklung Zeit braucht. (Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass der Kuss, den das Kind braucht, ein Teil seines liebenden Verhältnisses zu dem Kussgeber ist.) Für mich klangen Dr. Wheelwrights Worte über Psychotherapie auch wie eine Beschreibung körperlicher Heilung, über die Tablette hinaus, die nur den augenblick­lichen Schmerz behebt. Denn körperliche Wiederherstellung braucht auch Zeit, der langsame Wiederaufbau eines Knochens nach einem Bruch, der neue Knochen sogar stärker als der ursprüngliche, ein ganzes System von Nerven und Muskeln liegt der Heilung zu Grunde. Ähnlich trägt auch in der Psychotherapie ein ganzes System von Faktoren, verbalen und nicht verbalen, bewussten und unbewussten, zur Heilung bei, grössere Stärke als zuvor erzeugend.

Es gibt jedoch einen grundlegenden Unterschied zur körperlichen Genesung, diese geschieht ganz und gar unbewusst. In der Psychotherapie dagegen muss der Patient die Genesung wünschen. Und der Wunsch muss in seiner vollen Tiefe von dem Therapeuten erkannt werden.

Was sind nun die „Zutaten“ dieses Heilwunsches, den beide teilen?

Ich habe mir überlegt, dass ich die beste Antwort auf die Frage nach den „Zutaten“ von denen meiner Klienten bekommen könnte, die fühlten, dass unsere mehrjährige Zusammenarbeit ihnen geholfen hatte. Mit ihnen musste ich ja etwas richtig gemacht haben! Auf meine Frage, „Was hilft dir hier?“ antwortete ein Mann, der immer sehr selbstkritisch ist, schlicht, „Dass du mich völlig akzeptierst“. Ein anderer Mann, oft von Depressionen belastet, antwortete, „je tiefer unsere Verbindung, desto mehr kann ich meine dunklen Gefühle ertragen. Und du erinnerst dich besser als ich an meine positiven Seiten.“ Ein anderer, der Schwierigkeiten hat, sich in seiner Ehe zu behaupten, sagte, „Da ist eine Verbindung zwischen mir und dir, die die Beulen aus meinem Auto beseitigt.“ Komisch, ja? Er drückt sich oft so metaphorisch aus. Dann fügte er hinzu: „Du führst mich ans Wasser und dann lässt du mich glauben, es sei meine eigene Idee , zu trinken.“ Eine Frau, die versuchte, eine lange schmerzliche Liebesbeziehung zu vergessen, sagte: „Du hältst einen Platz für mich frei, friedlich und ohne Kritik, sodass ich fühlen kann, was in mir selbst fliesst.“

Diese Antworten, wie ihr bemerken könnt, enthalten nicht die speziellen Probleme der Klienten. Die Antworten drücken aus, dass zwischen uns eine besondere Anteilnahme und Offenheit besteht. Wie ich mit ihnen als Mensch umgehe und wie sie deshalb mit sich selbst umgehen könnten, wenn wieder ein spezielles Problem auftaucht. Und sie beschreiben etwas, das im Grunde jenseits von Worten geschieht.

Hatte ich, so fragte ich mich, den Beweis einer heilenden Verbindung, die sich ganz ohne Worte zeigte?

Da erinnerte ich mich an ein Erlebnis mit meinem sechsjährigen Enkel.

Aufgrund einer Erkrankung hat Aaron eine ernsthafte Sprechstörung, für die er von einem Sprachtherapeuten behandelt wird. Dieses Problem hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass er sich von mir zurückzog. Er drehte sich jedesmal weg, wenn ich auf ihn zu ging, mit glanzlosen Augen. In diesem Frühjahr änderte sich dann etwas. Vielleicht erinnerte ich ihn plötzlich an seinen Vater, meinen Sohn, mit dem er so vertraut ist. Da saß er also neben mir auf der Couch, nah genug, dass ich ihn anfassen konnte. Ich habe ihn gekitzelt. Er sah mich an, grinste und krabbelte aus meiner Reichweite. Ich nahm die Gelegenheit wahr und krabbelte hinter ihm her. Er kicherte und lief weg, mit mir direkt hinter ihm Er gluckste vor Lachen, dann kam er zu mir zurück und wartete darauf, dass ich ihn wieder berührte und wir wiederholten das Theater von neuem, die freundliche Verfolgung und das erneute Treffen. Wir spielten es noch einige Male, eine Viertelstunde lang. Seit jenem Tag, wenn wir uns sehen, nähert er sich mir zunächst vorsichtig, aber dann redet er unbeschwert und herzlich mit mir, in seinen Sprachbrocken.

Ich spreche hier über ein einmaliges Ereignis, das unsere Beziehung heilte und eine neue Offenheit in meinem Enkel hervorbrachte; einen Funken, ähnlich dem Flackern eines Streichholzes, das einen tiefen Kontakt erzeugte. Aber wer kann sagen, wieviel gemeinsame Zeit zwischen ihm und mir diesem Ereignis wirklich voraus gegangen war, während der er sich innerlich darauf vorbereitete, sich von mir „fangen“ und berühren zu lassen?

Der Wunsch, gefangen oder - sollen wir lieber sagen -entdeckt zu werden und diesen Wunsch dann erfüllt zu bekommen, scheint mir ein ergreifendes Bild von einer Begegnung, die heilt, zu sein. Dazu kommt mir der Gedanke, wie rettend im Leben solche Beziehung sein kann, auch für Menschen, die in ihrem Leben sonst eine grosse Leere fühlen. Ein Philosoph in Amerika hat bemerkt: „Ein Mann, der an nichts glaubt, braucht immer noch eine Frau, die an ihn glaubt“ [oder anders herum].

Und, in einer sehr schmerzhaften Wirklichkeit, wenn eine Beziehung zu Ende geht oder stark enttäuscht, kann die verletzende Macht des Verlustes, sich in der furchtbarsten Weise ausdrücken, nämlich in der Selbstzerstörung. Ich habe oft gedacht, dass der Selbstmord besonders rätselhaft und schrecklich scheint bei Menschen, die auf dem Gipfel ihrer Kunst und ihres weltlichen Erfolges stehen. Ich denke da an die berühmte amerikanische Dichterin Sylvia Plath und den namhaften Literaturkritiker F.O.Matthiessen. Woher rührte ihre Verzeiflung über das Leben und ihr Verlieren eines lebensfähigen Gefühls des Ichs? Bei beiden gab es einen tiefen Verbindungs-Verlust, eine Ehe zerbrach, ein geliebter Mensch starb und es bestanden keine anderen Bande, die dem Ausmass des Verlustes die Waage halten konnten.

Wie kann man noch weiter die Verbindung in der Psychotherapie beschreiben, die eine Vertiefung des Lebens ermöglicht? Ich denke an die Qualitäten von Gegenwart, von Warmherzigkeit, von Spontaneität, die der Psychotherapeut anbieten kann, um den Beschränkungen des Lebens, wie der Klient sie empfindet, zu begegnen. Eine Fülle von Geben und Nehmen zwischen beiden, ein Hin-und-Her, das, was der spirituelle Lehrer Martin Buber das „Ich und Du“ nennt. Buber gibt eine grosse Inklusivität zu dem „Ich-Du“, wie es zwischen zwei Menschen bestehen kann. In einer unmittelbaren Beziehung fällt „er“ oder „sie“ weg, nur das „Du“ bleibt. Dieses „Du“, sagt er poetisch, „füllt den Himmelskreis. Nicht, als ob nichts andres wäre: aber alles andere lebt in seinem Licht.“ So auch zwischen Therapeut und Klient, diese Qualitäten lassen uns die Psychotherapie als eine Art von interpersonaler Meditation beschreiben. Das macht das therapeutische und spirituelle Band gleichwertig.

Doch da sind einige Unterschiede. In der therapeutischen Beziehung konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf das Wohlbefinden des Klienten, nicht auf das beider Personen. Und, die Probleme des Klienten , seine Art, sich zurück zu halten oder zu dominieren (der Einfachheit halber benutze ich „er“ für beide Geschlechte), seine Art der Selbstbeschäftigung, und wie er sich oft gelähmt fühlt, mit anderen oder mit dem Therapeuten, diese Probleme unterbrechen die Fülle der Beziehung. Seine Haltung oder Worte sagen etwa: „Ich habe Angst vor meiner eigenen Wut.“ Oder: „Ich bin verwirrt. In meinem Kopf hört es nicht auf zu plappern.“ Oder: „Frag mich nicht wie ich mich fühle. Ich kann es nicht sagen.“

Er stößt an die Grenze seiner Selbst-­Akzeptanz. Und der Therapeut, mit seinem Interesse an dem Klienten , mit seiner therapeutischen Kunst, wichtig, aber sekundär zu seiner unmittelbaren Gegenwart, seiner Geduld und seiner Beharrlichkeit, bleibt bei ihm an dieser Stelle der Begrenzung. Bitte erlaubt mir hier eine metaphorische Beschreibung: Ich sehe den Therapeuten, wie er dem Klienten an diese Grenzstelle gefolgt ist, dort an seiner Seite verharrt und ihn dann weiter auf seinen eigenen Weg führt. Er sagt effektiv, (ich fasse mehrere Reaktionen zusammen, denn die Worte, die man wirklich sagt, hängen von der tatsächlichen Situation ab): „Ich spüre eine Tiefe in dir, die du dir nicht erlaubst, selbst zu fühlen. Deine Selbstkritik hält dich zurück, sowie dein zu rapides Denken und deine Angst, deinen Schmerz, deine Wut, deine Trauer oder die Leere oder Verwirrung in dir zu fühlen. Auch fürchtest du dich, ein Wagnis einzugehen, fuer das, was dir wichtig ist. Wenn du es jetzt geschehen lässt, dann kannst du deinen Kopf und deinen Körper entspannen; sie werden eine neue Freiheit gewinnen. Eine grosse innere Offenheit mit dir selbst ist möglich für dich.“ Dies ist gewissermaßen ein Ratschlag (wie ich am Anfang dieses Vortrags sagte, suchen Klienten verständlicherweise solch einen Ratschlag von dem Therapeuten) aber hier wird Rat etwas Neues, eine Aufforderung an die ­Fähigkeit des Klienten zum Selbst-Rat, sodass er einen angeborenen, vergrösserten Sinn seines Selbst entdecken kann. Mit dieser neuen Ausrichtung und Ermutigung beginnt er dann frei zu empfinden, was er einem anderen Menschen geben kann und was er empfangen möchte. In der Tat, die Heilung in der Therapie ist die Entwicklung der spirituellen Fähigkeiten des Klienten, seine Tiefe der Selbst-Akzeptanz und sein Mitgefühl für Andere. Nennen wir doch diese Einstellung zu sich selbst und anderen einfach „Liebe“!

Mir gefällt, dass die Betonung in Gestalttherapie auf dem liegt, was „Offensichtlich“ ist. Und was die Heilung betrifft: Die offensichtliche Realität ist die Beziehung zum Therapeuten, in der Art und Weise wie er ein Vorbild ist, von Selbst-Akzeptanz und auch von mitfühlender Akzeptanz der Klienten. Gestalttherapie hat ein offenes Herz für Philosophien und Methoden anderer Schulen, die Selbst-Erkenntnis fördern: insight (Interpersonale Psychoanalyse); reframed experience (Hypnotherapie nach Milton Erickson); reprocessing (EMDR); transpersonal awareness (Transpersonale Therapie.) Und da sind viele Körper-orientierte Psychotherapien: Bioenergetics, Biofeedback, Chigong (nach den Meridianen chinesicher Medizin): Alles Mitreisende der Gestalttherapie auf der Suche nach grösserem Zugang zum inneren Leben. Sehr gut gefällt mir hier in Köln Erhards Wort „dialogisch“, mit dem er Gestalttherapie beschreibt, weil es die Beziehung zwischen Therapeuten und Klienten in den Mittelpunkt stellt. Die Heilung liegt tatsächlich im Gespräch: in Worten, Körperhaltungen und Gebärden. Genauer gesagt: Oder, um es nochmals zu betonen: Die Heilung ist, was der Dialog im Inneren des Klienten erweckt, nämlich seine immer stärker werdende Selbst-Akzeptanz.

Man stellt sich nun die Frage: Warum ist solch eine ausweitende Beziehung nicht das Normale? Wie kann Eigeninteresse, wie wir unser Leben wollen, einen so zerstörerischen Pfad einschlagen, wie wir es immer wieder in der gierigen, uneinigen, gegensätzlichen Welt um uns sehen? Und da erscheint eine offensichtliche Antwort: Ich finde sie in einem Cartoon, das meine Frau und ich in unserer Küche an die Wand geheftet haben. Zwei Höhlenmenschen mit ihren Keulen gehen nebeneinander her und führen ein philosophisches Gespräch. Einer wendet sich zu dem anderen und meint, „Ich wäre der Erste, der sagen würde: Widerruft das strenge ­alte Gesetz ,dem Stärkeren die Macht‘, wenn mir jemand beweisen könnte, dass es nicht funktioniert.“

Ja, so ist unsere Welt. Doch haben wir nicht alle das Gefühl, dass der Schlüssel, der diese Probleme von Ego-Zentrizität öffnen könnte, für jeden da ist? Und denken wir nicht, dass dieser Schlüssel für jeden offensichtlich werden kann? Wenn nur, wenn nur jeder Mensch den Schlüssel ins Schloss steckte, ihn umdrehte und das Schloss öffnete sich, dann hätten wir, ganz realistisch gesehen, den Himmel auf Erden?

Jetzt möchte ich zu der wichtigen Rolle zurückkehren, die der Psychotherapeut als Vorbild in der Heilung spielt. Dies ist ein Ziel, das wir in der Gestaltausbildung anstreben: Den reichen Selbstkontakt der Trainees. Denn „das Gewebe unseres Lebens ist“, in Shakespeares Worten, „aus gemischtem Garn,“ Tugenden und Fehler zusammen. In der Ausbildung suchen wir danach, dass die Trainees Willens sind, sich mit den dunklen wie auch den hellen Seiten ihrer selbst vertraut zu machen und auch, dass sie die Fähigkeit haben, andere Menschen einfühlsam zu akzeptieren. Dies ist die einfache Folge in der Ausbildung: vom Lehrer zum Trainee und vom Trainee zum Klienten. Ich stelle sie mir vor wie eine Welle von unbewussten wie auch bewussten Verbindungen, die in Klienten das heilende Akzeptieren ihrer selbst in Bewegung setzt.

Ihr könnt sehen, dass ich nach einem einfachen Weg gesucht habe, die Heilung in der Psychotherapie zu beschreiben. Einfachheit kann viel Belangloses weglassen. Aber Erklärungen können auch zu sehr vereinfachen. Ich schliesse mit den paradoxen Worten des englischen Philosophen Whitehead, der uns frei macht, auch andere Heilungs-Ansätze zu erwägen. Und hiermit möchte ich euch einladen, wenn wir sprechen, das von mir Gesagte zu ändern oder zu modifizieren.

Whitehead sagt: „Strebt nach Einfachheit, und misstraut ihr.“

Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

Foto: Stephen SchoenFoto: © Daniel Straub, 2008

Dr. Stephen Schoen

Stephen Schoen, MD, 1924, Psychiater und Gestalttherapeut in freier Praxis in San Rafael/Kalifornien. Zu seinen Lehrern gehörten Fritz Perls, Harry Stack Sullivan, Milton Erickson und Gregory Bateson, mit dem ihm eine Freundschaft verband. Er lehrt seit vielen Jahren Gestalttherapie in den USA und in (Ost-) Europa. Zahlreiche Fachartikel zur Theorie und Praxis der Gestalttherapie.

In der Edition des Gestalt-Instituts Köln sind erschienen: "Wenn Sonne Mond Zweifel hätten: Gestalttherapie als spirituelle Suche", "Greenacres: Ein Therapieroman" und "Die Nähe zum Tod macht großzügig: Ein Therapeut als Helfer im Hospiz" In Kölner Verlag EHP erschien außerdem: "Geistes Gegenwart: Philosophische und literarische Wurzeln einer weisen Psychotherapie".

Bitte beachten Sie auch die zahlreichen Beiträge des Autors in unserer Zeitschrift "Gestaltkritik" (alle Texte in voller Länge online).

Der nebenstehende Beitrag erscheint an dieser Stelle als Erstveröffentlichung. Er ist die leicht überarbeitete Fassung von Stephen Schoens Vortrag auf der Jahrestagung des „Förderkreises Gestaltkritik“ am 30. 8. 2009 im GIK Gestalt-Institut Köln. © Stephen Schoen 2009

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