

Provokative Therapie
Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Inzwischen wird PT nicht mehr nur noch von Therapeuten eingesetzt, sondern von allen Menschen, die mit Menschen arbeiten - und zwar in u.a. in folgenden Bereichen:
Die Seminare:
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur
Provokativen Therapie:
Der Provokative Stil
Eine lustvolle und heilungsfördernde Erweiterung des
therapeutischen Repertoires
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen in der Therapie
nicht für eine pathologische Regression sondern einen
heilungsfördernden Vorgang halten, werden Sie feststellen, dass
der Provokative Stil eine lustvolle Bereicherung Ihres Repertoires
darstellt.
Der Provokative Stil ist keine neue Therapieschule, sondern eine
andere Art der Kommunikation, die im professionellen
(therapeutischen) Kontext eher ungewöhnlich ist. Humor und
Provokationen lassen sich aber in fast jeden therapeutischen Stil
einbauen. Sie steigern die Effektivität und sind die beste
Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out in den helfenden
Berufen.
Wir haben Frank Farrelly's Provokative Therapie in ihre Bestandteile
"zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils (ProSt.)
herausgearbeitet. Diese "Bausteine" werden mit Hilfe von
Demonstrationen und Videobeispielen gezielt in Kleingruppen
geübt.
Der Provokative Stil I
(ProSt I)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Aufbau eines Repertoires an provokativen und humorvollen
Reaktionen
- Der gute Draht und der Längere Hebel im ProSt.
- Erarbeiten der Grundlagen des ProSt. (Menschenbild,
Therapieauffassung, Grundhaltung der/des Therapeuten/in)
- Unterscheidung von hilfreichem und destruktivem Provozieren.
Möglichkeit I: München
10. - 12. 9. 2010, KursNr. 021551
Möglichkeit II: Köln
13. - 15. 5. 2011, KursNr. 111551
Möglichkeit III: München
20. - 22. 5. 2011, KursNr. 111552
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- €
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Der Provokative Stil II
(ProSt II)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Ausbau des humorvoll-provokativen Repertoires
- Supervision "mitgebrachter" Fälle, bei denen man in der
Zwischenzeit mit dem Provokativen Stil "experimentiert" hat und noch
Anregungen für weitere Interventionen sucht
- Die provokativen Strategien werden gemeinsam erarbeitet,
aufgezeichnet und supervidiert
- Das Seminar "Der Provokative Stil II" kann mehrfach besucht werden,
da die Fallbearbeitungen immer wieder für abwechslungsreiche
Repertoireerweiterung sorgen.
Möglichkeit I: München
22. - 24. 10. 2010, KursNr. 011554
Möglichkeit II: Köln
1. - 3. 7. 2011, KursNr. 111553
Möglichkeit III: München
7. - 9. 10. 2011, KursNr. 211551
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- € Voraussetzung zur Anmeldung zu ProSt II ist die
Teilnahme am Seminar ProSt I mit Dr. Eleonore Höfner.
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Provokative Therapie
Workshop mit Demonstrationen
Frank Farrelly, Madison/Wisconsin
Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte
Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox
arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist
und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und
entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der
Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu
ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene
Intuition.
Frank Farrelly hat jahrelang mit chronischen schizophrenen und
depressiven Patienten gearbeitet und viele als hoffnungslos
eingestufte "Fälle" aus der geschlossenen Abteilung
"herausprovoziert". Es wird deutlich, wie PT auch besonders bei
schwierigen Störungen eingesetzt werden kann, wo der Therapeut
in Gefahr ist, in eine Sackgasse zu geraten. Dr. Eleonore Höfner
- die Autorin des Bestsellers "Die Kunst der Ehezerrüttung"
(Rowohlt) - wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag in die
Veranstaltung einführen.
Möglichkeit I: Köln
5. - 7. 11. 2010, KursNr. 021541
Möglichkeit II: München
6. - 8. 5. 2011, KursNr. 111541
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 18.00 So. 16.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, 20% Ermäßigung für
StudentInnen (für eine begrenzte Anzahl von Plätzen),
Ü/V auf Anfrage
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie"; Seminarsprache: Englisch mit deutscher Übersetzung.

FRANK FARRELLY, Jahrgang 1931, ist seit
über 30 Jahren im klinischen Bereich als Psychotherapeut
tätig. Bereits Anfang der 60er Jahre entwickelte er die
"Provokative Therapie". Er lehrte an der Universität von
Wisconsin und arbeitete jahrelang am Mental Health Hospital in
Madison mit schwerstgestörten Patienten, wie chronisch
Schizophrenen und Depressiven, Drogenabhängigen und kriminellen
Psychopathen. Seit über 30 Jahren bildet er Therapeuten aus.
Sein Buch "Provokative Therapie" liegt in deutscher, italienischer
und französischer Übersetzung vor.
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur
Provokativen Therapie:
DR. ELEONORE HÖFNER, 1946 in Tübingen geboren, ist Diplom-Psychologin. Ausbildung u.a. in GT, Hypnotherapie, NLP, Entspannungstechniken. Seit fast zwanzig Jahren arbeitet sie in freier Praxis als Psychotherapeutin in München. Sie ist Mitbegründerin und Geschäftsführerin des "Deutschen Instituts für Provokative Therapie". Ihre Bücher "Die Kunst der Ehezerrüttung" und "Das wäre doch gelacht! Humor und Provokation in der Therapie" erschienen im Rowohlt-Verlag.



