

Übersicht:
Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung nach dem Kölner Modell
Fortbildungen für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.


Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Trainer: Dr. Stefan Blankertz, Frank Farrelly, Horst ter Haar, Uschi
Schilling, Stefan Schwall, Shanti R. Strauch, Matthias Töpfer
u.a.
Beginn: 27. - 30. 1. 2011
Unsere Weiterbildung lebt vom Dialog der Lernenden und Lehrenden:
Unsere Weiterbildung wird nach den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer maßgeschneidert:
Unser Basis-Baustein ist offen für verschiedene Zielgruppen: Menschen, die eine Weiterbildung in Gestalttherapie bei uns machen wollen:
Beginn: 27. - 30. 1. 2011, Dauer: 2 1/2 Jahre, insgesamt 80
Trainingstage (in Blockform), Peergruppen.
Vorschau auf das erste Trainingsjahr: fünf Wochenenden, zwei
Blockseminare (jeweils 4,5 Tage), ein Sommercamp (ca. 10 Tage),
für Blockseminar bzw. Sommercamp kann ggf. Bildungsurlaub
beantragt werden.
Veranstaltungsort der Weiterbildung ist in der Regel Köln,
jährlich i.d.R. 1 Workshop außerhalb von Köln
Kosten: 30 mtl. Raten zu 198,00 € sowie 500,00 € Anzahlung.
Zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei
jährlich einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 60 Stunden zusätzlich.
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Beginn: 15. - 18. 9. 2011
Individuelle Betreuung nach den Bedürfnissen, Fähigkeiten, Interessen der Teilnehmergruppe:
Praktikum bei Trainern unserer Einrichtung (z.B. Gestaltgruppen der Bildungswerkstatt); Hospitation; Supervision; Praxiswerkstätten; Angstfreies Lernen; Praxisphasen in unseren Workshops und Gruppen unter Supervision; Anwendung des Gelernten im eigenen Berufsfeld unter Supervision ...; Trainer: z.T. wie im Basisbaustein; Themenschwerpunkte entsprechend den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Beginn: 15. - 18. 9. 2011, Dauer: 1 Jahr, Zeitaufwand und
individuelle Spezialisierung nach Interessen und Bedürfnissen
der Teilnehmer.
Kosten: 12 mtl. Raten zu 238,00 € und 200,00 € Anzahlung,
zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei einem
Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 30 Stunden zusätzlich.
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Bereich Psychopathologie: Sigrid Unshelm
Beginn: 16. - 19. 6. 2011
GestalttherapeutInnen erleben die Zusammenarbeit mit ihren ersten
KlientInnen selbstverständlich spannend und berreichernd,
manchmal aber auch überwältigend. Die Begegnung mit
Menschen in psychischen Notlagen beinhaltet Chancen zu neuartigen
Fragen und kompetenten Lösungen.
In diesem Curriculum werden theoretische Behandlungskonzepte und
klinische Erfahrungen in einer Weise weitergegeben, bei der sich die
Lernenden unterstützt fühlen und ihre Professionalität
weiterentwickeln können.
Die eigene Arbeit soll durchdachter, spielerischer und wirkungsvoller
werden.
Inhalte der Weiterbildung sind:
Dieser Baustein umfasst außerdem vier Prozessbegleitungsseminare und zehn halbtägige Supervisionssitzungen.
Die Arbeit an der eigenen Person und Rolle (Prozessbegleitung) unterstützt die TeilnehmerInnen in ihren (Professionalisierungs-) Prozessen und bei der Integration des Gelernten. Zudem können hier eigene Themen bearbeitet werden, die durch der Arbeit mit den KlientInnen hervorgetreten sind.
Beginn: 16. - 19. 6. 2011, Dauer: 11/2 Jahre, Kosten: 18 mtl.
Raten zu 238,00 € und 300,00 € Anzahlung, zzgl. Unterkunft,
Verpflegung und Reisekosten.
Einzel-Lehrtherapie: ca. 30 Stunden zusätzlich
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Diagnostik und Supervision
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin
Ich schaue etwas an, und es verbindet sich mit etwas, das
darüber hinausgeht.
Ich möchte in dieser Gruppe zeigen, dass psychologische
Diagnosen äußerst wertvolle Werkzeuge für unsere
therapeutische Arbeit sind, nämlich dann, wenn ich das Wissen
und die professionellen Erfahrungen, die in sie eingeflossen sind,
nutze, mich in meiner Wahrnehmung im therapeutischen Kontakt
unterstützen zu lassen.
Mit den diagnostischen Kriterien im Hintergrund kann ich meine Sinne
schärfen für die Muster (an Denk-, Gefühls- und
Verhaltensweisen), mit deren Hilfe Menschen versuchen, mit
schmerzlichen Erfahrungen fertig zu werden, so dass ich ihnen so
begegnen kann, dass sie sich verstanden fühlen.
In dieser Gruppe werde ich kleine theoretische Inputs zu einzelnen
Krankheitsbildern anbieten, die dann gemeinsam im Anschauen von
Phänomenen und Prozessen aus der therapeutischen Arbeit der
TeilnehmerInnen vertieft und so auch supervidiert werden.
5 Samstage von 10.00 - 18.00, 40 UStd., Termine: 4. 9., 2. 10., 6. 11., 4. 12. 2010 und 8. 1. 2011, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr.: 021021, 6 Monatsraten zu 118,- €, Ü/V auf Anfrage
Systemische Perspektiven
für GestalttherapeutInnen
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin
Die Gestalt des Menschen entsteht durch die Integration eines
breiten Spektrums von Prozessen, von biologischen bis zu spirituellen
Prozessen, von persönlichen zu kulturellen und historischen
Erfahrungen.
Die Prägnanz einer Gestalt ist eine Funktion der Beziehung
zwischen Vordergrund und Hintergrund. Wie gesund eine Gestalt ist,
ist eine Funktion der Beziehung zwischen Hintergrund und Umwelt. Sie
zeigt an, wie gut der Hintergrund die Breite und Komplexität der
Umwelt repräsentiert.
In diesem Workshop soll auf die Tiefenschicht des familiären
Beziehungsgeflechtes fokussiert werden: auf ein Verständnis der
dynamischen Wirkweisen "unsichtbarer Bindungen" (Boszormenye-Nagy),
gegenseitiger Verpflichtung, Schuld und Liebe über
Generationsgrenzen hinweg. In Aufstellungen, entweder im Raum mittels
StellvertreterInnen oder in der Vorstellung - können unbewusste
Loyalitätskonflikte spürbar und anschaubar werden. Und so
können wir eine Ahnung davon bekommen, wie wir versuchen unser
Bedürfnis nach Autonomie mit den oft über Generationen
laufenden Loyalitätsbindungen, die unsere Zugehörigkeit
sichern, in Einklang zu bringen.
In diesem Workshop werden wir diese Prozesse in uns selbst
erforschen. Diese Arbeit kann uns unterstützen, "Verstrickungen"
(d.h. übernommene Gefühle, Schuld, Verpflichtungen) im
System unserer KlientInnen zu erkennen.
2 Wochenenden (24. - 26. 9. und 19. - 21. 11. 2010), Fr. 19.00 - So. 15.30, 40 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 021044, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 € ), Ü/V auf Anfrage
Gestalttypen-Indikator GTI
Das Diagnose-Instrument zur Unterstützung von Beratungs-,
Coaching- und Therapieprozessen
Ein Praxisworkshop
Stefan Blankertz, Sozialwissenschaftler und Coach
Erhard Doubrawa, Gestalttherapeut und Gestaltlehrtrainer
In enger Zusammenarbeit mit dem "Gestalt-Institut Köln/GIK
Bildungswerkstatt" hat Stefan Blankertz das erste auf der
Gestalttherapie basierende Test-Instrument entwickelt, den
Gestalttypen-Indikator (GTI).
Der GTI ist im Ursprung für Prozesse des beruflichen Coachings
ausgelegt, in denen unter extremem Zeit- und Erfolgsdruck gearbeitet
wird. In zahlreichen Gesprächen mit BeraterInnen und
TherapeutInnen ist das Interesse deutlich geworden, dieses Instrument
auch zur Unterstützung von beratenden und therapeutischen
Prozessen einsetzen zu können.
Der erste Workshop zertifiziert für den Einsatz des GTI und
macht in praxisnahen Übungen deutlich, wie er zum Nutzen der
KlientInnen angewendet werden kann. Zwei Monate später findet
ein zweiter Workshop statt, in welchem erste Praxiserfahrungen
ausgetauscht und vertieft werden.
Der Teilnehmerbeitrag umfasst die Kursgebühr für die beiden
Workshops, die Zertifizierungsgebühr, ein Anwenderhandbuch, den
Zugangscode zur Online-Auswertung des GTI sowie 12 kostenfreie
Auswertungen.
24. - 26. 2. 2011, Do. 16.00 - Sa. 19.00, 7. - 8. 4. 2011, Do. 16.00 - Fr. 19.00, 32 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), Kurs-Nr. 011041. 598,00 € , Ü/V auf Anfrage
Auf unserer Internetseite finden Sie ausführliche Informationen zum GTI Gestalttypen-Indikator: www.gestalt.de/gti-information.html - dort können Sie den GTI kennen lernen und selbst ausprobieren.
Achtsame
Begegnung
Gestalttherapie für Menschen mit geistiger Behinderung
Bruno M. Schleeger, Diplom-Psychologe
und Gestalttherapeut
Während es früher oft hieß,
dass mit "Behinderten" keine Therapie möglich sei - ist es heute
ein Trend, noch die kleinste pädagogische Handlung durch den
Zusatz von Therapie aufzuwerten: so wird aus gemeinsam kochen schon
mal eine Kochtherapie, aus gemeinsam spazieren gehen
Bewegungstherapie und aus ins Cafe gehen eine Sozialtherapie.
Das hat dann aber sicher nichts mit Therapie im Sinne von
Gestalttherapie zu tun. In diesem Workshop wollen wir Chancen und
Grenzen von (Gestalt-) Therapie mit Menschen mit geistiger
Behinderung ausloten:
Reflektiert werden kann und soll auch die Rolle
der Helfenden. So dass deutlich werden kann: Gerade die
Gestalttherapie gibt uns mit ihrem Menschenbild, ihrer Philosophie
und ihrer Vorgehensweise viele Hinweise und Hilfen an die Hand,
Menschen mit geistiger Behinderung achtsam anzusehen, in ihrer
Persönlichkeit und in ihrem Handeln zu verstehen und sie
entsprechend zu begleiten.
Dies gilt auch und nicht zuletzt für die Arbeit mit Menschen mit
sogenanntem "herausforderndem Verhalten", die ein wesentlicher
Schwerpunkt dieses Workshops sein soll.
29. - 31. 10. 2010, Fr. 19.00 - So. 15.30, 20 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 021041, 298,00 € , Ü/V auf Anfrage
NLP für
Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten
Uschi Schilling, Erwachsenenbildnerin
und Gestalttherapeutin
Die Gestalttherapie geht von einem lebenslangen
Wachstumsprozess aus, sowie dem Potential und der inneren Motivation
von Menschen zu geistig-seelischer Gesundheit, Wachstum und kreativen
Lösungen. Entscheidend für die Wirkung der Gestalttherapie
ist die dialogische Haltung. Durch den Dialog und die Betonung des
Erlebens in der Gegenwart soll die Wahrnehmung sensibilisiert und die
Bewusstwerdung von Empfindungen, Gefühlen, Bedürfnissen,
Phantasien und Verhaltensweisen gefördert werden. Die
Gestalttherapie geht davon aus, dass über die Bewusstwerdung
Veränderung stattfinden kann.
Das Neuro-Linguistische Programmieren, kurz: NLP, beschäftigt
sich mit der Frage, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir
unsere Erfahrungen selbst hervorbringen. Die Vermittlung bzw.
Aneignung von Strategien, wie Menschen ihre Fähigkeiten und
Leistungen stärken und erweitern können, nennt man im NLP
"Modellieren". Die Fähigkeit zum Modellieren ist der
Schlüssel zur Kompetenz. Sie ermöglicht effizienteres
Lernen und Wachsen.
Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten sollen in dieser
Veranstaltung die Möglichkeiten des NLP kennen lernen, um
die Lernprozesse der Klienten besonders in der Veränderungsphase
gezielter unterstützen und begleiten zu können!
2 Wochenenden, 18. - 20. 2. und 8. - 10. 4. 2011, Fr. 19.00 - So. 15.30, 40 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 121021, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 € ) , Ü/V auf Anfrage

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Inzwischen wird PT nicht mehr nur noch von Therapeuten eingesetzt, sondern von allen Menschen, die mit Menschen arbeiten - und zwar in u.a. in folgenden Bereichen:
Die Seminare:
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur
Provokativen Therapie:
Der Provokative Stil
Eine lustvolle und heilungsfördernde Erweiterung des
therapeutischen Repertoires
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen in der Therapie
nicht für eine pathologische Regression sondern einen
heilungsfördernden Vorgang halten, werden Sie feststellen, dass
der Provokative Stil eine lustvolle Bereicherung Ihres Repertoires
darstellt.
Der Provokative Stil ist keine neue Therapieschule, sondern eine
andere Art der Kommunikation, die im professionellen
(therapeutischen) Kontext eher ungewöhnlich ist. Humor und
Provokationen lassen sich aber in fast jeden therapeutischen Stil
einbauen. Sie steigern die Effektivität und sind die beste
Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out in den helfenden
Berufen.
Wir haben Frank Farrelly's Provokative Therapie in ihre Bestandteile
"zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils (ProSt.)
herausgearbeitet. Diese "Bausteine" werden mit Hilfe von
Demonstrationen und Videobeispielen gezielt in Kleingruppen
geübt.
Der Provokative Stil I
(ProSt I)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Aufbau eines Repertoires an provokativen und humorvollen
Reaktionen
- Der gute Draht und der Längere Hebel im ProSt.
- Erarbeiten der Grundlagen des ProSt. (Menschenbild,
Therapieauffassung, Grundhaltung der/des Therapeuten/in)
- Unterscheidung von hilfreichem und destruktivem Provozieren.
Möglichkeit I: München
10. - 12. 9. 2010, KursNr. 021551
Möglichkeit II: Köln
13. - 15. 5. 2011, KursNr. 111551
Möglichkeit III: München
20. - 22. 5. 2011, KursNr. 111552
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- €
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Der Provokative Stil II
(ProSt II)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Ausbau des humorvoll-provokativen Repertoires
- Supervision "mitgebrachter" Fälle, bei denen man in der
Zwischenzeit mit dem Provokativen Stil "experimentiert" hat und noch
Anregungen für weitere Interventionen sucht
- Die provokativen Strategien werden gemeinsam erarbeitet,
aufgezeichnet und supervidiert
- Das Seminar "Der Provokative Stil II" kann mehrfach besucht werden,
da die Fallbearbeitungen immer wieder für abwechslungsreiche
Repertoireerweiterung sorgen.
Möglichkeit I: München
22. - 24. 10. 2010, KursNr. 011554
Möglichkeit II: Köln
1. - 3. 7. 2011, KursNr. 111553
Möglichkeit III: München
7. - 9. 10. 2011, KursNr. 211551
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- € Voraussetzung zur Anmeldung zu ProSt II ist die
Teilnahme am Seminar ProSt I mit Dr. Eleonore Höfner.
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Provokative Therapie
Workshop mit Demonstrationen
Frank Farrelly, Madison/Wisconsin
Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte
Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox
arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist
und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und
entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der
Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu
ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene
Intuition.
Frank Farrelly hat jahrelang mit chronischen schizophrenen und
depressiven Patienten gearbeitet und viele als hoffnungslos
eingestufte "Fälle" aus der geschlossenen Abteilung
"herausprovoziert". Es wird deutlich, wie PT auch besonders bei
schwierigen Störungen eingesetzt werden kann, wo der Therapeut
in Gefahr ist, in eine Sackgasse zu geraten. Dr. Eleonore Höfner
- die Autorin des Bestsellers "Die Kunst der Ehezerrüttung"
(Rowohlt) - wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag in die
Veranstaltung einführen.
Möglichkeit I: Köln
5. - 7. 11. 2010, KursNr. 021541
Möglichkeit II: München
6. - 8. 5. 2011, KursNr. 111541
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 18.00 So. 16.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, 20% Ermäßigung für
StudentInnen (für eine begrenzte Anzahl von Plätzen),
Ü/V auf Anfrage
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie"; Seminarsprache: Englisch mit deutscher Übersetzung.



