

Übersicht:
Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung nach dem Kölner Modell
Fortbildungen für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.


Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Trainer: Dr. Stefan Blankertz, Frank Farrelly, Horst ter Haar, Uschi
Schilling, Shanti R. Strauch, Matthias Töpfer u.a.
Beginn: 29. 4. - 2. 5. 2010
Unsere Weiterbildung lebt vom Dialog der Lernenden und Lehrenden:
Unsere Weiterbildung wird nach den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer maßgeschneidert:
Unser Basis-Baustein ist offen für verschiedene Zielgruppen: Menschen, die eine Weiterbildung in Gestalttherapie bei uns machen wollen:
Beginn: 29. 4. - 2. 5. 2010, Dauer: 2 1/2 Jahre, insgesamt 80
Trainingstage (in Blockform), Peergruppen.
Vorschau auf das erste Trainingsjahr: fünf Wochenenden, zwei
Blockseminare (jeweils 4,5 Tage), ein Sommercamp (ca. 10 Tage),
für Blockseminar bzw. Sommercamp kann ggf. Bildungsurlaub
beantragt werden.
Veranstaltungsort der Weiterbildung ist in der Regel Köln,
jährlich i.d.R. 1 Workshop außerhalb von Köln
Kosten: 30 mtl. Raten zu 198,00 € sowie 500,00 € Anzahlung.
Zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei
jährlich einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 60 Stunden zusätzlich.
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Beginn: 1. - 4. 7. 2010
Individuelle Betreuung nach den Bedürfnissen, Fähigkeiten, Interessen der Teilnehmergruppe:
Praktikum bei Trainern unserer Einrichtung (z.B. Gestaltgruppen der Bildungswerkstatt); Hospitation; Supervision; Praxiswerkstätten; Angstfreies Lernen; Praxisphasen in unseren Workshops und Gruppen unter Supervision; Anwendung des Gelernten im eigenen Berufsfeld unter Supervision ...; Trainer: z.T. wie im Basisbaustein; Themenschwerpunkte entsprechend den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Beginn: 1. - 4. 7. 2010, Dauer: 1 Jahr, Zeitaufwand und
individuelle Spezialisierung nach Interessen und Bedürfnissen
der Teilnehmer.
Kosten: 12 mtl. Raten zu 238,00 € und 200,00 € Anzahlung,
zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei einem
Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 30 Stunden zusätzlich.
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Bereich Psychopathologie: Sigrid Unshelm
Beginn: Frühjahr 2011
GestalttherapeutInnen erleben die Zusammenarbeit mit ihren ersten
KlientInnen selbstverständlich spannend und berreichernd,
manchmal aber auch überwältigend. Die Begegnung mit
Menschen in psychischen Notlagen beinhaltet Chancen zu neuartigen
Fragen und kompetenten Lösungen.
In diesem Curriculum werden theoretische Behandlungskonzepte und
klinische Erfahrungen in einer Weise weitergegeben, bei der sich die
Lernenden unterstützt fühlen und ihre Professionalität
weiterentwickeln können.
Die eigene Arbeit soll durchdachter, spielerischer und wirkungsvoller
werden.
Inhalte der Weiterbildung sind:
Dieser Baustein umfasst außerdem vier Prozessbegleitungsseminare und zehn halbtägige Supervisionssitzungen.
Die Arbeit an der eigenen Person und Rolle (Prozessbegleitung) unterstützt die TeilnehmerInnen in ihren (Professionalisierungs-) Prozessen und bei der Integration des Gelernten. Zudem können hier eigene Themen bearbeitet werden, die durch der Arbeit mit den KlientInnen hervorgetreten sind.
Beginn: Frühjahr 2011, Dauer: 11/2 Jahre, Kosten: 18 mtl.
Raten zu 238,00 € und 300,00 € Anzahlung, zzgl. Unterkunft,
Verpflegung und Reisekosten.
Einzel-Lehrtherapie: ca. 30 Stunden zusätzlich
Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de
Supervisionsgruppen
Gestalt-Supervision und berufsbezogene Selbsterfahrung
Anke und Erhard Doubrawa
Mit diesem Angebot wenden wir uns an Kolleginnen und Kollegen, die
eine Ausbildung in Gestalttherapie, -beratung oder -pädagogik
abgeschlossen haben.
Diese Gruppen wollen Raum bieten für die Supervision eigener
Praxiserfahrung und dadurch zur Erweiterung professioneller Kompetenz
und Sicherheit beitragen.
Darüber hinaus wollen sie auch Raum bieten, für
Gestaltarbeiten an persönlichen Themen, die in der eigenen
gestalttherapeutischen (-beraterischen/-pädagogischen) Arbeit
mit Klientinnen und Klienten an die Oberfläche getreten sind.
Möglichkeit I
10 x mittwochs, 18.00 - 22.00, 27. 1., 24. 2., 17. 3., 21. 4., 19.
5., 7. 7., 1. 9., 6. 10., 24. 11. und 15. 12. 2010, 50 UStd., Ort:
Bildungswerkstatt, KursNr. 011021, 10 Monatsraten zu 88,00 €
Möglichkeit II
10 x samstags, 10.00 - 14.00, 23. 1., 20. 2., 20. 3., 24. 4., 15.
5., 10. 7., 28. 8., 9. 10., 6. 11. und 4. 12. 2010, 50 UStd., Ort:
Bildungswerkstatt, KursNr. 011022, 10 Monatsraten zu 88,00 €
Gestalttypen-Indikator
GTI
Das Diagnose-Instrument zur Unterstützung von Beratungs-,
Coaching- und Therapieprozessen
Ein Praxisworkshop
Stefan Blankertz, Sozialwissenschaftler und Coach
Erhard Doubrawa, Gestalttherapeut und Gestaltlehrtrainer
In enger Zusammenarbeit mit dem "Gestalt-Institut Köln/GIK
Bildungswerkstatt" hat Stefan Blankertz das erste auf der
Gestalttherapie basierende Test-Instrument entwickelt, den
Gestalttypen-Indikator (GTI).
Der GTI ist im Ursprung für Prozesse des beruflichen Coachings
ausgelegt, in denen unter extremem Zeit- und Erfolgsdruck gearbeitet
wird. In zahlreichen Gesprächen mit BeraterInnen und
TherapeutInnen ist das Interesse deutlich geworden, dieses Instrument
auch zur Unterstützung von beratenden und therapeutischen
Prozessen einsetzen zu können.
Der erste Workshop zertifiziert für den Einsatz des GTI und
macht in praxisnahen Übungen deutlich, wie er zum Nutzen der
KlientInnen angewendet werden kann. Zwei Monate später findet
ein zweiter Workshop statt, in welchem erste Praxiserfahrungen
ausgetauscht und vertieft werden.
Der Teilnehmerbeitrag umfasst die Kursgebühr für die beiden
Workshops, die Zertifizierungsgebühr, ein Anwenderhandbuch, den
Zugangscode zur Online-Auswertung des GTI sowie 12 kostenfreie
Auswertungen.
18. - 20. 2. 2010, Do. 16.00 - Sa. 19.00 und 30. 4. - 1. 5. 2010, Fr. 16.00 - Sa. 19.00, 32 UStd., Ort: GIK Bildungswerkstatt, KursNr. 011041, 598,00 € , Ü/V auf Anfrage
Auf unserer Internetseite finden Sie ausführliche Informationen zum GTI Gestalttypen-Indikator: www.gestalt.de/gti-information.html - dort können Sie den GTI kennen lernen und selbst ausprobieren.
Weiblicher Narzissmus und
Essstörungen
Ein Workshop für (angehende) Therapeutinnen und
Therapeuten
Dr. Bärbel Wardetzki, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin
Die weiblich-narzisstische Persönlichkeitsstruktur ist durch
ein instabiles Selbstwertgefühl geprägt, das die
betroffenen Frauen durch Leistung, Perfektionismus,
Attraktivität, das Anstreben eines Idealbildes von sich sowie
durch eine nach außen gezeigte selbstbewusste Fassade
auszugleichen versuchen.
Ich möchte zeigen, wie das Konzept des weiblichen Narzissmus ein
neues Verständnis für die Hintergründe von
Essstörungen und Möglichkeiten für deren
therapeutische Veränderung bieten kann. Anhand von theoretischen
Ausführungen und Selbsterfahrungselementen möchte ich das
Thema verstehbar und erlebbar machen.
23. - 24. 4. 2010, 1 Wochenende (16 UStd.), Ort: GIK Bildungswerkstatt, Fr. 15.00 - Sa. 17.00, KursNr. 011042, 248,00 € , Ü/V auf Anfrage
Achtsame
Begegnung
Gestalttherapie für Menschen mit geistiger Behinderung
Bruno M. Schleeger, Diplom-Psychologe
und Gestalttherapeut
Während es früher oft hieß,
dass mit "Behinderten" keine Therapie möglich sei - ist es heute
ein Trend, noch die kleinste pädagogische Handlung durch den
Zusatz von Therapie aufzuwerten: so wird aus gemeinsam kochen schon
mal eine Kochtherapie, aus gemeinsam spazieren gehen
Bewegungstherapie und aus ins Cafe gehen eine Sozialtherapie.
Das hat dann aber sicher nichts mit Therapie im Sinne von
Gestalttherapie zu tun. In diesem Workshop wollen wir Chancen und
Grenzen von (Gestalt-) Therapie mit Menschen mit geistiger
Behinderung ausloten:
Reflektiert werden kann und soll auch die Rolle
der Helfenden. So dass deutlich werden kann: Gerade die
Gestalttherapie gibt uns mit ihrem Menschenbild, ihrer Philosophie
und ihrer Vorgehensweise viele Hinweise und Hilfen an die Hand,
Menschen mit geistiger Behinderung achtsam anzusehen, in ihrer
Persönlichkeit und in ihrem Handeln zu verstehen und sie
entsprechend zu begleiten.
Dies gilt auch und nicht zuletzt für die Arbeit mit Menschen mit
sogenanntem "herausforderndem Verhalten", die ein wesentlicher
Schwerpunkt dieses Workshops sein soll.
29. - 31. 10. 2010, Fr. 19.00 - So. 15.30, 20 UStd., Ort: Bildungswerkstatt, KursNr. 021041, 298,00 € , Ü/V auf Anfrage

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Inzwischen wird PT nicht mehr nur noch von Therapeuten eingesetzt, sondern von allen Menschen, die mit Menschen arbeiten - und zwar in u.a. in folgenden Bereichen:
Die Seminare:
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur
Provokativen Therapie:
Der Provokative Stil
Eine lustvolle und heilungsfördernde Erweiterung des
therapeutischen Repertoires
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen in der Therapie
nicht für eine pathologische Regression sondern einen
heilungsfördernden Vorgang halten, werden Sie feststellen, dass
der Provokative Stil eine lustvolle Bereicherung Ihres Repertoires
darstellt.
Der Provokative Stil ist keine neue Therapieschule, sondern eine
andere Art der Kommunikation, die im professionellen
(therapeutischen) Kontext eher ungewöhnlich ist. Humor und
Provokationen lassen sich aber in fast jeden therapeutischen Stil
einbauen. Sie steigern die Effektivität und sind die beste
Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out in den helfenden
Berufen.
Wir haben Frank Farrelly's Provokative Therapie in ihre Bestandteile
"zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils (ProSt.)
herausgearbeitet. Diese "Bausteine" werden mit Hilfe von
Demonstrationen und Videobeispielen gezielt in Kleingruppen
geübt.
Der Provokative Stil I
(ProSt I)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Aufbau eines Repertoires an provokativen und humorvollen
Reaktionen
- Der gute Draht und der Längere Hebel im ProSt.
- Erarbeiten der Grundlagen des ProSt. (Menschenbild,
Therapieauffassung, Grundhaltung der/des Therapeuten/in)
- Unterscheidung von hilfreichem und destruktivem Provozieren.
Möglichkeit I: Köln
23. - 25. 4. 2010, KursNr. 011551
Möglichkeit II: München
30. 4. - 2. 5. 2010, KursNr. 011552
Möglichkeit III: München
10. - 12. 9. 2010, KursNr. 021551
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- €
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Der Provokative Stil II
(ProSt II)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin
Schwerpunkte des Seminars:
- Ausbau des humorvoll-provokativen Repertoires
- Supervision "mitgebrachter" Fälle, bei denen man in der
Zwischenzeit mit dem Provokativen Stil "experimentiert" hat und noch
Anregungen für weitere Interventionen sucht
- Die provokativen Strategien werden gemeinsam erarbeitet,
aufgezeichnet und supervidiert
- Das Seminar "Der Provokative Stil II" kann mehrfach besucht werden,
da die Fallbearbeitungen immer wieder für abwechslungsreiche
Repertoireerweiterung sorgen.
Möglichkeit I: Köln
11. - 13. 6. 2010, KursNr. 011553
Möglichkeit II: München
22. - 24. 10. 2010, KursNr. 011554
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie
nur 350,- € Voraussetzung zur Anmeldung zu ProSt II ist die
Teilnahme am Seminar ProSt I mit Dr. Eleonore Höfner.
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".
Provokative Therapie
Workshop mit Demonstrationen
Frank Farrelly, Madison/Wisconsin
Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte
Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox
arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist
und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und
entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der
Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu
ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene
Intuition.
Frank Farrelly hat jahrelang mit chronischen schizophrenen und
depressiven Patienten gearbeitet und viele als hoffnungslos
eingestufte "Fälle" aus der geschlossenen Abteilung
"herausprovoziert". Es wird deutlich, wie PT auch besonders bei
schwierigen Störungen eingesetzt werden kann, wo der Therapeut
in Gefahr ist, in eine Sackgasse zu geraten. Dr. Eleonore Höfner
- die Autorin des Bestsellers "Die Kunst der Ehezerrüttung"
(Rowohlt) - wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag in die
Veranstaltung einführen.
Möglichkeit I: München
16. – 18. 4. 2010, KursNr. 011541
Möglichkeit II: Köln
5. - 7. 11. 2010, KursNr. 021541
jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 18.00 So. 16.00,
Teilnehmerbeitrag: 390,- €, 20% Ermäßigung für
StudentInnen (für eine begrenzte Anzahl von Plätzen),
Ü/V auf Anfrage
Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie"; Seminarsprache: Englisch mit deutscher Übersetzung.



