GIK Gestalt-Institut Köln

Das aktuelle Programm

Ausbildung in Gestalttherapie
und Gestalt-Weiterbildung nach dem Kölner Modell

Gestalttherapie: "Ihr gegenwärtiges Zentrum in Deutschland ist das Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt."
Gerd Brenner, in: Deutsche Jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit, 54. Jg., H. 12, Dezember 2006, S. 545

30 Jahre Erfahrung!


Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt

[Hinweis: Navigationsleiste am Seitenende]

Übersicht:

Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung nach dem Kölner Modell

Fortbildungen für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.


Bitte beachten:

Hier finden Sie unsere Teilnahmebedingungen und Informationen zu den Gruppenleitern.

Und hier: Informationen zum Bildungsurlaub.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine Unterkunft benötigen. 

 Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung
nach dem Kölner Modell

Hintergrund

  • Erfahrungen: Wir verfügen über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung in der Organisation und der Durchführung von professionellen Weiterbildungsveranstaltungen.
  • Methoden: Intensives, aber lustbetontes Lernen in kleinen Gruppen. Wir werden »Gestalt« nicht nur lehren, sondern auch leben – durch die Integration verschiedener Gestalt-Schulrichtungen, aber auch durch die Einbeziehung von »verwandten« Ansätzen, wie etwa Illichs »entschultes Lernen«. Einzel-Lehrtherapie begleitet und vertieft die Prozesse und bereitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die verantwortliche Anwendung des Gelernten vor.
  • Ziele: Die Gestalt-Weiterbildung nach dem Kölner Modell vermittelt eine berufsbezogene praxisorientierte Basisqualifikation und schließt erst daran Spezialisierungen an.
  • Zielgruppen: Alle Menschen, die mit Menschen arbeiten oder sich auf eine solche Arbeit vorbereiten wollen.

 

1. Stufe

Basisbaustein Gestalt

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Trainer: Dr. Stefan Blankertz, Horst ter Haar, Uschi Schilling, Stefan Schwall u.a.
Beginn: 10. - 13. 5. 2012

Unsere Weiterbildung lebt vom Dialog der Lernenden und Lehrenden:

  • Intensive Begleitung des Gruppenprozesses durch regelmäßige Treffen
  • Unterstützung der Integration des Gelernten
  • Wenig verschult, stark am lernenden Individuum orientiert
  • Peergruppenarbeit unterstützt Lernprozesse in der Gruppe ...

Unsere Weiterbildung wird nach den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer maßgeschneidert:

  • Kennenlernen verschiedener Arbeitsstile
  • Praxisnahe Theorievermittlung
  • Einbeziehung von Politik und Spiritualität
  • Vorstellung der Spezialisierungsmöglichkeiten der folgenden Weiterbildungsstufen
  • Gasttrainerinnen und -trainer vermitteln Kenntnisse zu Spiritualität, Körperverfahren (westlich und östlich)…

Unser Basis-Baustein ist offen für verschiedene Zielgruppen: Menschen, die eine Weiterbildung in Gestalttherapie bei uns machen wollen:

  • Körpertherapeuten, Yoga-Lehrer usw., die einen ergänzenden Ansatz suchen, der ihnen und ihren Klienten bei der Integration von Erfahrungen hilft (Gestalt ist eine ideale Integrationsbasis für körpertherapeutische Methoden, Yoga etc. und eine bereichernde Ergänzung der Beratungsarbeit)
  • Supervisoren oder Organisationsberater, die für sich die Notwendigkeit einer therapeutischen Weiterbildung entdeckt haben
  • für alle Menschen, die mit Menschen arbeiten: Sozialarbeiter, Psychologen, Lehrer, Seelsorger, Ärzte, Trainer, ...

Beginn: 10. - 13. 5. 2012, Dauer: 2 1/2 Jahre, insgesamt 80 Trainingstage (in Blockform), Peergruppen.
Vorschau auf das erste Trainingsjahr: fünf Wochenenden, zwei Blockseminare (jeweils 4,5 Tage), ein Sommercamp (ca. 10 Tage), für Blockseminar bzw. Sommercamp kann ggf. Bildungsurlaub beantragt werden.
Veranstaltungsort der Weiterbildung ist in der Regel Köln, jährlich i.d.R. 1 Workshop außerhalb von Köln
Kosten: 30 mtl. Raten zu 218,00 € sowie 500,00 € Anzahlung.
Zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei jährlich einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 60 Stunden zusätzlich.

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

2. Stufe

Praxisbaustein Gestalt

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Beginn: 6. - 9. 9. 2012

Individuelle Betreuung nach den Bedürfnissen, Fähigkeiten, Interessen der Teilnehmergruppe:

Praktikum bei Trainern unserer Einrichtung (z.B. Gestaltgruppen der Bildungswerkstatt); Hospitation; Supervision; Praxiswerkstätten; Angstfreies Lernen; Praxisphasen in unseren Workshops und Gruppen unter Supervision; Anwendung des Gelernten im eigenen Berufsfeld unter Supervision ...; Trainer: z.T. wie im Basisbaustein; Themenschwerpunkte entsprechend den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Beginn: 6. - 9. 9. 2012, Dauer: 1 Jahr, Zeitaufwand und individuelle Spezialisierung nach Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer.
Kosten: 12 mtl. Raten zu 248,00 € und 200,00 € Anzahlung, zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 30 Stunden zusätzlich.

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

3. Stufe

Aufbaustein Gestalttherapie

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Bereich Psychopathologie: Sigrid Unshelm
Beginn: 2. Quartal 2013

GestalttherapeutInnen erleben die Zusammenarbeit mit ihren ersten KlientInnen selbstverständlich spannend und berreichernd, manchmal aber auch überwältigend. Die Begegnung mit Menschen in psychischen Notlagen beinhaltet Chancen zu neuartigen Fragen und kompetenten Lösungen.
In diesem Curriculum werden theoretische Behandlungskonzepte und klinische Erfahrungen in einer Weise weitergegeben, bei der sich die Lernenden unterstützt fühlen und ihre Professionalität weiterentwickeln können.
Die eigene Arbeit soll durchdachter, spielerischer und wirkungsvoller werden.

Inhalte der Weiterbildung sind:

  • Die gestalttherapeutische Haltung
  • Von der Theorie zur Praxis
  • Identität und Familiensystem
  • Widerstand und Übertragung
  • Psychopathologie (Seminare I - IV)

Dieser Baustein umfasst außerdem vier Prozessbegleitungsseminare und zehn halbtägige Supervisionssitzungen.

Die Arbeit an der eigenen Person und Rolle (Prozessbegleitung) unterstützt die TeilnehmerInnen in ihren (Professionalisierungs-) Prozessen und bei der Integration des Gelernten. Zudem können hier eigene Themen bearbeitet werden, die durch der Arbeit mit den KlientInnen hervorgetreten sind.

Beginn: 2. Quartal 2013, Dauer: 11/2 Jahre, Kosten: 18 mtl. Raten zu 248,00 € und 300,00 € Anzahlung, zzgl. Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten.
Einzel-Lehrtherapie: ca. 30 Stunden zusätzlich

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

4.Stufe:

Gestalt-Fortbildung
für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.

 

Supervision
Eine berufsbezogene Weiterbildung
Anke Doubrawa, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin
und Erhard Doubrawa, Erwachsenenbildner und Gestalttherapeut

Möglichkeit I

10 x mittwochs, 18.00 – 22.00; 50 UStd.; (1) 18. 1. 2012, (2) 15. 2. 2012, (3) 21. 3. 2012, (4) 25. 4. 2012, (5) 23. 5. 2012, (6) 27. 6. 2012, (7) 22. 8. 2012, (8) 19. 9. 2012, (9) 14. 11. 2012, (10) 12. 12. 2012; Ort: Gestalt- Institut Köln (GIK); KursNr.: 121032; 4 Raten zu 220,00 €

Möglichkeit II

10 x samstags, 15.00 – 19.00; 50 UStd.; (1) 21. 1. 2012, (2) 25. 2. 2012, (3) 24. 3. 2012, (4) 28. 4. 2012, (5) 9. 6. 2012, (6) 7. 7. 2012, (7) 8. 9. 2012, (8) 13. 10. 2012, (9) 17. 11. 2012, (10) 15. 12. 2012; Ort: Gestalt- Institut Köln (GIK); KursNr.: 121031; 4 Raten zu 220,00 €

 

Diagnostik für die Praxis
Eine berufsbezogene Weiterbildung
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin

Dia = quer durch · Gnosis = (durch und durch) Erkennen und inneres Wissen. Ich schaue etwas an, und es verbindet sich mit etwas, das darüber hinausgeht.

Ich möchte in dieser Gruppe zeigen, dass Diagnosen äußerst wichtige Werkzeuge für unsere therapeutische Arbeit sind, nämlich dann, wenn ich das Wissen und die professionellen Erfahrungen, die in sie eingeflossen sind, nutze, mich in meiner Wahrnehmung im therapeutischen Kontakt unterstützen zu lassen.

Mit den diagnostischen Kriterien im Hintergrund kann ich meine Sinne schärfen für die Muster, (an Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen) mit deren Hilfe Menschen versuchen mit schmerzlichen Erfahrungen fertig zu werden, so dass ich ihnen so begegnen kann, dass sie sich verstanden fühlen.

In dieser Gruppe werde ich theoretische Inputs zu einzelnen Krankheitsbildern anbieten, die dann gemeinsam im Anschauen von Phänomenen und Prozessen aus der therapeutischen Praxis der TeilnehmerInnen vertieft werden.

6 x samstags, 10.00 – 18.00; 48 UStd.; (1) 10. 3. 2012, (2) 19. 5. 2012, (3) 16. 6. 2012, (4) 15. 9. 2012, (5) 27. 10. 2012, (6) 8. 12. 2012; Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK); KursNr.: 121033; 4 Raten zu 212,00 €; Ü/V auf Anfrage

 

Systemisch schauen in der Gestalttherapie
Eine Anleitung für Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin

Die Prägnanz einer Gestalt ist abhängig von der Beziehung zwischen Vordergrund und Hintergrund. Wie gesund eine Gestalt ist, ist abhängig von der Beziehung zwischen Hintergrund und Umwelt; sie zeigt an, wie gut der Hintergrund die Breite und Komplexität der Umwelt repräsentiert.
In diesem Workshop soll auf die Tiefenschicht des familiären Beziehungsgeflechtes fokussiert werden, auf ein Verständnis für die dynamischen Wirkweisen "unsichtbarer Bindungen" (Boszormenyi- Nagy).
Dies kann durch Aufstellungen mittels Stellvertretern geschehen: unbewusste Loyalitätsbindungen, übernommene Gefühle, Schuld und Liebe über Generationengrenzen hinweg können spürbar und anschaubar werden und oft im Widerstreit stehen mit unseren bewussten Autonomiestrebungen. Albrecht Mahr spricht von dem "energetischen Feld" der betroffenen Familie, das durch das Aufstellen der Familienmitglieder wirksam wird.
In disem Workshop werden wir uns mit diesen Prozessen beschäftigen und üben, sie anzuschauen. Dieses Schauen kann uns auch unterstützen, unsere Verstrickungen als TherapeutInnen in der Arbeit mit unseren KlientInnen und deren Systemen zu erkennen.

27. - 29. 1. und 23. - 25. 3. 2012, 2 Wochenenden (40 UStd.), Fr. 16.00 - So. 13.00, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 211041, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 €), Ü/V auf Anfrage

 

Paartherapeutisches Know-How für GestalttherapeutInnen
Uschi Schilling, Erwachsenenbildnerin und Gestalttherapeutin

Die gestalttherapeutische Arbeit mit Paaren erfordert zwar die gleiche Haltung aber andere Methoden und andere Kompetenzen als die Arbeit mit Einzelnen.
Sie bietet den Rahmen für eine ganzheitliche Herangehensweise, in der sowohl die einzelne Person, das Beziehungssystem, als auch das Beziehungsfeld beachtet wird. Die paartherapeutische Arbeit wird als Unterstützung des Kontaktprozesses der Beziehungspartner eingesetzt.
Die Schulung dieser Arbeit ist sehr abhängig davon, mit welchen Erfahrungen die Gestalttherapeutin/der Gestalttherapeut "an den Start" geht.
So beabsichtige ich mit den TeilnehmerInnen dieser Gruppe individuelle Inhaltspakete zur Arbeit mit Paaren zu schnüren: Pakete, die an die Erfahrungen, Bedürfnisse und Interessen jedes/ jeder Einzelnen angepasst sind. Gemeinsam werden wir Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten erarbeiten.

Möglichkeit I

10. - 12. 2. und 27. - 29. 4. 2012, 2 Wochenenden (40 UStd.), Fr. 16.00 - So. 13.00, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 211042, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 €), Ü/V auf Anfrage

Möglichkeit II

26. – 28. 10. 2012 und 25. – 27. 1. 2013, 2 Wochenenden (40 UStd.), Fr. 16.00 - So. 13.00, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 221042, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 €), Ü/V auf Anfrage

 

Gestalttherapie für GestalttherapeutInnen
Weiterbildungsreihe zur Erweiterung der therapeutischen Kompetenz
Anke Doubrawa, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin
und Erhard Doubrawa, Erwachsenenbildner und Gestalttherapeut

Mit diesem Angebot richten wir uns an GestalttherapeutInnen mit abgeschlossener Ausbildung, die die Erfahrung machen, dass, auch wenn die Ausbildung beendet ist, der Prozess des Weiterlernens nicht abgeschlossen ist.

Unser Interesse ist es, eine laufende Gruppe zu etablieren, die sich mit verschiedenen psychologischen Aspekten des Menschseins zwei Mal jährlich beschäftigt. Diese Auseinandersetzung soll gespeist werden aus verschiedenen theoretischen Blickwinkeln, sowie aus den Themen der persönlichen Arbeit. Die Anmeldung erfolgt immer für ein Jahr.

In diesem Jahr wird uns das Thema „Von der Dualität hin zu ihrer Überwindung“ beschäftigen.

15. – 17. 3. und 20. – 22. 9. 2012, 2 Wochenenden (40 UStd.), Do 18.00 – Sa. 19.00, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr.: 121021, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 €), Ü/V auf Anfrage

 

Achtsame Begegnung
Gestalttherapie für Menschen mit geistiger Behinderung
Bruno M. Schleeger, Diplom-Psychologe und Gestalttherapeut

Während es früher oft hieß, dass mit "Behinderten" keine Therapie möglich sei - ist es heute ein Trend, noch die kleinste pädagogische Handlung durch den Zusatz von Therapie aufzuwerten: so wird aus gemeinsam kochen schon mal eine Kochtherapie, aus gemeinsam spazieren gehen Bewegungstherapie und aus ins Cafe gehen eine Sozialtherapie.
Das hat dann aber sicher nichts mit Therapie im Sinne von Gestalttherapie zu tun. In diesem Workshop wollen wir Chancen und Grenzen von (Gestalt-) Therapie mit Menschen mit geistiger Behinderung ausloten:

  • Wo geht es um Zuwendung, um Begleitung - wo um gelebte Selbstbestimmung? ("Werde, der du bist" oder "Werde, der du sein sollst".)
  • Wo ist die Grenze zwischen Förderung durch Forderung und Föderterror? (Was darf ich alles nicht können?)
  • Wo geht es um Kontakt/Bindung - ohne Vorbedingung - wo um Bevormundung?
  • Wo können Elemente aus der Gestaltttherapie hilfreich und befreiend sein?

Reflektiert werden kann und soll auch die Rolle der Helfenden. So dass deutlich werden kann: Gerade die Gestalttherapie gibt uns mit ihrem Menschenbild, ihrer Philosophie und ihrer Vorgehensweise viele Hinweise und Hilfen an die Hand, Menschen mit geistiger Behinderung achtsam anzusehen, in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Handeln zu verstehen und sie entsprechend zu begleiten.
Dies gilt auch und nicht zuletzt für die Arbeit mit Menschen mit sogenanntem "herausforderndem Verhalten", die ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Workshops sein soll.

28. – 30. 9. 2012, Fr. 16.00 - So. 13.00, 20 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 221041, 298,00 €, Ü/V aufAnfrage

 

Weiterbildung: Körperprozesse
Ein gestalttherapeutischer Ansatz
Herbert Colle-Diener, Gestalt- und Körpertherapeut

"Die Seele ist das innerlich geschaute Leben des Körpers, und der Körper ist das nach außen geoffenbarte Leben der Seele" (C. G. Jung).
Diese Weiterbildung baut auf den Grundlagen und Prinzipien der Gestalttherapie auf. Gestalt heißt "von innen bestimmt" und zielt auf die Autonomie des Organismus im Kontakt mit dem Umfeld. Gearbeitet wird dabei mit dem Offensichtlichen. Bei der körperorientierten Therapie sind das vor allem Körperhaltung, Bewegung, Gestik, Mimik, Atem und Stimme. Gestalttherapie ist als ganzheitlicher Ansatz per se körperorientiert und schätzt den Körper als Ausdruck des SELBST.
Aus dieser Sicht hat der Körper eine deutliche Sprache, die etwas über den Charakter eines Menschen und seine Befindlichkeit in der Welt ausdrückt. Sie deckt frühere Traumata und die gegenwärtige Persönlichkeit auf, spricht von Gefühlen, die zum Ausdruck kommen und von solchen, die nicht geäußert werden.
Ganzheitliche Therapie meint, dass Veränderungen bzw. Wachstum sowohl auf körperlicher, emotionaler und geistiger Ebene stattfinden und dass diese Ebenen eine Einheit bilden, so wie der Mensch als ein Ganzes gesehen und gewürdigt wird ("das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile!"). Daraus ergeben sich viele Möglichkeiten für Diagnostik und Interventionen, die den therapeutischen Spielraum erweitern und die berufliche Kreativität und Kompetenz steigern. Die ursprüngliche Verbindung von Gestalt- und Körpertherapie wird dabei deutlich und gleichzeitig vertieft.
In der Begegnung zwischen "Ich und Du" (M. Buber) üben wir im Hier und Jetzt die liebevolle Aufmerksamkeit (Awareness) für das, was ist und was sich auch körperlich zeigt. Dabei bewahrheitet sich auch die Einsicht von St. Exupery, dass der Mensch nur mit dem Herzen gut sieht.

Ziele der Weiterbildung

  • Ergänzend zu den bereits erworbenen therapeutischen Fähigkeiten soll diese Weiterbildung durch die Einbeziehung von Körper und Körperprozessen dazu verhelfen
  • ungenutzte Körperressourcen (bei sich und bei den Klientinnen und Klienten) zu entdecken und zu nutzen
  • eine verbesserte Selbst- und Fremdwahrnehmung zu erlernen
  • durch körperliche Berührung ein "Berührtwerden" oder "Gerührtsein" zu initiieren
  • verdrängte bzw. somatisierte Gefühle und Muster in eine Emotion überzuleiten, d.h. in eine Herausbewegung durch den Körper
  • durch Bewegung und Atmung den therapeutischen Prozess in Fluss zu halten
  • Körpersymptome (z. B. Krankheit) als Selbstsupport anerkennen
  • den Zusammenhang von Gedanken, Gefühlen und Körperreaktionen wahrnehmen.

Inhalte der Weiterbildung

  • Arbeit mit energetischen und psychischen Zentren
  • Zentrierung und "Mittlerer Modus"
  • Dialog- und Traumarbeit mit Körperprozessen
  • Körperdiagnostik
  • Prozessunterstützung durch Atmung, Bewegung und Berührung
  • Anwendung von Körperübungen
  • Umgang mit Widerstand und körperlichen Übertragungs- und Gegenübertragungsgefühlen
  • Körper und Atmung als primäre Selbstunterstützung (Support)
  • Ganzheit von physischem Körper, emotionalem, mentalem und spirituellem Körper
  • Überprüfung der Gedanken als alte Überzeugungen (Introjekte)
  • Psychosomatik

24. - 26. 2., 30. 3. - 1. 4., 29. 6. - 1. 7. 2012; 3 Wochenenden (60 UStd.), Fr. 18.00 - So. 16.00, KursNr. 211021, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), 897,00 € (zahlbar in 3 Raten zu 299,00 €), Ü/V auf Anfrage

Provokative Therapie

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.

Inzwischen wird PT nicht mehr nur noch von Therapeuten eingesetzt, sondern von allen Menschen, die mit Menschen arbeiten - und zwar in u.a. in folgenden Bereichen:

  • Psychotherapie
  • Bildung und Beratung
  • Sozialpädagogik
  • Personalentwicklung
  • Management
  • Medizin und Homöopathie
  • Schule und Ausbildung
  • Beratungen aller Art
  • ...

Die Seminare:

 
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur Provokativen Therapie:

Der Provokative Stil
Eine lustvolle und heilungsfördernde Erweiterung des therapeutischen Repertoires
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen in der Therapie nicht für eine pathologische Regression sondern einen heilungsfördernden Vorgang halten, werden Sie feststellen, dass der Provokative Stil eine lustvolle Bereicherung Ihres Repertoires darstellt.
Der Provokative Stil ist keine neue Therapieschule, sondern eine andere Art der Kommunikation, die im professionellen (therapeutischen) Kontext eher ungewöhnlich ist. Humor und Provokationen lassen sich aber in fast jeden therapeutischen Stil einbauen. Sie steigern die Effektivität und sind die beste Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out in den helfenden Berufen.
Wir haben Frank Farrelly's Provokative Therapie in ihre Bestandteile "zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils (ProSt.) herausgearbeitet. Diese "Bausteine" werden mit Hilfe von Demonstrationen und Videobeispielen gezielt in Kleingruppen geübt.


Der Provokative Stil I
(ProSt I)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Schwerpunkte des Seminars:
- Aufbau eines Repertoires an provokativen und humorvollen Reaktionen
- Der gute Draht und der Längere Hebel im ProSt.
- Erarbeiten der Grundlagen des ProSt. (Menschenbild, Therapieauffassung, Grundhaltung der/des Therapeuten/in)
- Unterscheidung von hilfreichem und destruktivem Provozieren.

Möglichkeit I: München
4. - 6. 5. 2012, KursNr. 211554

Möglichkeit II: Köln
1. - 3. 6. 2012, KursNr. 211552

Möglichkeit II: München
14. - 16. 9. 2012, KursNr. 221551

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00, Teilnehmerbeitrag: 390,00 €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Wenn Sie sich zusammen für beide ProSt-Seminare anmelden oder aber für ein ProSt-Seminar und den Workshop Provokative Therapie, zahlen Sie nur 350,00 € je Workshop.

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".

 

Der Provokative Stil II
(ProSt II)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Schwerpunkte des Seminars:
- Ausbau des humorvoll-provokativen Repertoires
- Supervision "mitgebrachter" Fälle, bei denen man in der Zwischenzeit mit dem Provokativen Stil "experimentiert" hat und noch Anregungen für weitere Interventionen sucht
- Die provokativen Strategien werden gemeinsam erarbeitet, aufgezeichnet und supervidiert
- Das Seminar "Der Provokative Stil II" kann mehrfach besucht werden, da die Fallbearbeitungen immer wieder für abwechslungsreiche Repertoireerweiterung sorgen.

Möglichkeit I: Köln
29. 6. - 1. 7. 2012, KursNr. 211553

Möglichkeit II: München
16. - 18. 11. 2012, KursNr. 221552

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00, Teilnehmerbeitrag: 390,00 €, Ü/V auf Anfrage
Voraussetzung zur Anmeldung zu ProSt II ist die Teilnahme am Seminar ProSt I mit Dr. Eleonore Höfner
Hinweis: Wenn Sie sich zusammen für beide ProSt-Seminare anmelden oder aber für ein ProSt-Seminar und den Workshop Provokative Therapie, zahlen Sie nur 350,00 € je Workshop.

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".

 

Provokative Therapie
Workshop mit Demonstrationen
Frank Farrelly, Madison/Wisconsin

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Frank Farrelly hat jahrelang mit chronischen schizophrenen und depressiven Patienten gearbeitet und viele als hoffnungslos eingestufte "Fälle" aus der geschlossenen Abteilung "herausprovoziert". Es wird deutlich, wie PT auch besonders bei schwierigen Störungen eingesetzt werden kann, wo der Therapeut in Gefahr ist, in eine Sackgasse zu geraten. Dr. Eleonore Höfner - die Autorin der Bestseller " Das wäre doch gelacht! Humor und Provokation in der Therapie", "Die Kunst der Ehezerrüttung" u.a. (Rowohlt) - wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag in die Veranstaltung einführen.

Aktuelle Information: Frank Farrelly ist krank und kann die Strapazen einer Europareise derzeit leider nicht auf sich nehmen. Wir hoffen sehr, dass er sich bald wieder erholt. Die geplanten Workshops in Provokativer Therapie werden deshalb bis auf weiteres von Dr. Eleonore Höfner in Frank Farrellys Sinn durchgeführt.

Möglichkeit I: München
20. - 22. 4. 2012, KursNr. 211541

Möglichkeit II: Köln
2. - 4. 11. 2012, KursNr. 221541

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 18.00 - So. 16.00, Teilnehmerbeitrag: 390,00 €, 20% Ermäßigung für StudentInnen (für eine begrenzte Anzahl von Plätzen), Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung dieses Workshops und eines Workshops ProSt. I oder ProSt. II zahlen Sie nur 350,00 € je Workshop.

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie"; Seminarsprache: Englisch mit deutscher Übersetzung.

Bitte beachten:

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Und hier: Informationen zum Bildungsurlaub.

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Gestalt-Institut Köln - GIK Bildungswerkstatt
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Tel. 0221 - 416163
Fax. 0221 - 447652
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