GIK Gestalt-Institut Köln

Das aktuelle Programm

Ausbildung in Gestalttherapie
und Gestalt-Weiterbildung nach dem Kölner Modell

Gestalttherapie: "Ihr gegenwärtiges Zentrum in Deutschland ist das Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt."
Gerd Brenner, in: Deutsche Jugend. Zeitschrift für die Jugendarbeit, 54. Jg., H. 12, Dezember 2006, S. 545

25 Jahre staatliche Anerkennung! 30 Jahre Erfahrung!


Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt

[Hinweis: Navigationsleiste am Seitenende]

Übersicht:

Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung nach dem Kölner Modell

Fortbildungen für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.


Bitte beachten:

Hier finden Sie unsere Teilnahmebedingungen und Informationen zu den Gruppenleitern.

Und hier: Informationen zum Bildungsurlaub.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine Unterkunft benötigen. 

 Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 Gestalt-Ausbildung und -Weiterbildung
nach dem Kölner Modell

Hintergrund

  • Erfahrungen: Wir verfügen über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung in der Organisation und der Durchführung von professionellen Weiterbildungsveranstaltungen.
  • Methoden: Intensives, aber lustbetontes Lernen in kleinen Gruppen. Wir werden »Gestalt« nicht nur lehren, sondern auch leben – durch die Integration verschiedener Gestalt-Schulrichtungen, aber auch durch die Einbeziehung von »verwandten« Ansätzen, wie etwa Illichs »entschultes Lernen«. Einzel-Lehrtherapie begleitet und vertieft die Prozesse und bereitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die verantwortliche Anwendung des Gelernten vor.
  • Ziele: Die Gestalt-Weiterbildung nach dem Kölner Modell vermittelt eine berufsbezogene praxisorientierte Basisqualifikation und schließt erst daran Spezialisierungen an.
  • Zielgruppen: Alle Menschen, die mit Menschen arbeiten oder sich auf eine solche Arbeit vorbereiten wollen.

 

1. Stufe

Basisbaustein Gestalt

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Trainer: Dr. Stefan Blankertz, Frank Farrelly, Horst ter Haar, Uschi Schilling, Stefan Schwall, Shanti R. Strauch, Matthias Töpfer u.a.
Beginn: 27. - 30. 1. 2011

Unsere Weiterbildung lebt vom Dialog der Lernenden und Lehrenden:

  • Intensive Begleitung des Gruppenprozesses durch regelmäßige Treffen
  • Unterstützung der Integration des Gelernten
  • Wenig verschult, stark am lernenden Individuum orientiert
  • Peergruppenarbeit unterstützt Lernprozesse in der Gruppe ...

Unsere Weiterbildung wird nach den Bedürfnissen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer maßgeschneidert:

  • Kennenlernen verschiedener Arbeitsstile
  • Praxisnahe Theorievermittlung
  • Einbeziehung von Politik und Spiritualität
  • Vorstellung der Spezialisierungsmöglichkeiten der folgenden Weiterbildungsstufen
  • Gasttrainerinnen und -trainer vermitteln Kenntnisse zu Spiritualität, Körperverfahren (westlich und östlich)…

Unser Basis-Baustein ist offen für verschiedene Zielgruppen: Menschen, die eine Weiterbildung in Gestalttherapie bei uns machen wollen:

  • Körpertherapeuten, Yoga-Lehrer usw., die einen ergänzenden Ansatz suchen, der ihnen und ihren Klienten bei der Integration von Erfahrungen hilft (Gestalt ist eine ideale Integrationsbasis für körpertherapeutische Methoden, Yoga etc. und eine bereichernde Ergänzung der Beratungsarbeit)
  • Supervisoren oder Organisationsberater, die für sich die Notwendigkeit einer therapeutischen Weiterbildung entdeckt haben
  • für alle Menschen, die mit Menschen arbeiten: Sozialarbeiter, Psychologen, Lehrer, Seelsorger, Ärzte, Trainer, ...

Beginn: 27. - 30. 1. 2011, Dauer: 2 1/2 Jahre, insgesamt 80 Trainingstage (in Blockform), Peergruppen.
Vorschau auf das erste Trainingsjahr: fünf Wochenenden, zwei Blockseminare (jeweils 4,5 Tage), ein Sommercamp (ca. 10 Tage), für Blockseminar bzw. Sommercamp kann ggf. Bildungsurlaub beantragt werden.
Veranstaltungsort der Weiterbildung ist in der Regel Köln, jährlich i.d.R. 1 Workshop außerhalb von Köln
Kosten: 30 mtl. Raten zu 198,00 € sowie 500,00 € Anzahlung.
Zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei jährlich einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 60 Stunden zusätzlich.

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

2. Stufe

Praxisbaustein Gestalt

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Beginn: 15. - 18. 9. 2011

Individuelle Betreuung nach den Bedürfnissen, Fähigkeiten, Interessen der Teilnehmergruppe:

Praktikum bei Trainern unserer Einrichtung (z.B. Gestaltgruppen der Bildungswerkstatt); Hospitation; Supervision; Praxiswerkstätten; Angstfreies Lernen; Praxisphasen in unseren Workshops und Gruppen unter Supervision; Anwendung des Gelernten im eigenen Berufsfeld unter Supervision ...; Trainer: z.T. wie im Basisbaustein; Themenschwerpunkte entsprechend den Interessen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Beginn: 15. - 18. 9. 2011, Dauer: 1 Jahr, Zeitaufwand und individuelle Spezialisierung nach Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmer.
Kosten: 12 mtl. Raten zu 238,00 € und 200,00 € Anzahlung, zuzüglich Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten bei einem Workshop außerhalb von Köln.
Einzel-Lehrtherapie: 30 Stunden zusätzlich.

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

3. Stufe

Aufbaustein Gestalttherapie

Leitung: Anke und Erhard Doubrawa
Bereich Psychopathologie: Sigrid Unshelm
Beginn: 16. - 19. 6. 2011

GestalttherapeutInnen erleben die Zusammenarbeit mit ihren ersten KlientInnen selbstverständlich spannend und berreichernd, manchmal aber auch überwältigend. Die Begegnung mit Menschen in psychischen Notlagen beinhaltet Chancen zu neuartigen Fragen und kompetenten Lösungen.
In diesem Curriculum werden theoretische Behandlungskonzepte und klinische Erfahrungen in einer Weise weitergegeben, bei der sich die Lernenden unterstützt fühlen und ihre Professionalität weiterentwickeln können.
Die eigene Arbeit soll durchdachter, spielerischer und wirkungsvoller werden.

Inhalte der Weiterbildung sind:

  • Die gestalttherapeutische Haltung
  • Von der Theorie zur Praxis
  • Identität und Familiensystem
  • Widerstand und Übertragung
  • Psychopathologie (Seminare I - IV)

Dieser Baustein umfasst außerdem vier Prozessbegleitungsseminare und zehn halbtägige Supervisionssitzungen.

Die Arbeit an der eigenen Person und Rolle (Prozessbegleitung) unterstützt die TeilnehmerInnen in ihren (Professionalisierungs-) Prozessen und bei der Integration des Gelernten. Zudem können hier eigene Themen bearbeitet werden, die durch der Arbeit mit den KlientInnen hervorgetreten sind.

Beginn: 16. - 19. 6. 2011, Dauer: 11/2 Jahre, Kosten: 18 mtl. Raten zu 238,00 € und 300,00 € Anzahlung, zzgl. Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten.
Einzel-Lehrtherapie: ca. 30 Stunden zusätzlich

Bitte ausführliches Informationsmaterial bei uns anfordern: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

4.Stufe:

Gestalt-Fortbildung
für TherapeutInnen, BeraterInnen, TrainerInnen, etc.

 

Diagnostik und Supervision
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin

  • Vision = Anschauen
  • Supervision = das Darüber-Hinaus-Gehen
  • Dia = quer durch
  • Gnosis = (durch und durch) Erkennen und inneres Wissen

Ich schaue etwas an, und es verbindet sich mit etwas, das darüber hinausgeht.
Ich möchte in dieser Gruppe zeigen, dass psychologische Diagnosen äußerst wertvolle Werkzeuge für unsere therapeutische Arbeit sind, nämlich dann, wenn ich das Wissen und die professionellen Erfahrungen, die in sie eingeflossen sind, nutze, mich in meiner Wahrnehmung im therapeutischen Kontakt unterstützen zu lassen.
Mit den diagnostischen Kriterien im Hintergrund kann ich meine Sinne schärfen für die Muster (an Denk-, Gefühls- und Verhaltensweisen), mit deren Hilfe Menschen versuchen, mit schmerzlichen Erfahrungen fertig zu werden, so dass ich ihnen so begegnen kann, dass sie sich verstanden fühlen.
In dieser Gruppe werde ich kleine theoretische Inputs zu einzelnen Krankheitsbildern anbieten, die dann gemeinsam im Anschauen von Phänomenen und Prozessen aus der therapeutischen Arbeit der TeilnehmerInnen vertieft und so auch supervidiert werden.

5 Samstage von 10.00 - 18.00, 40 UStd., Termine: 4. 9., 2. 10., 6. 11., 4. 12. 2010 und 8. 1. 2011, Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr.: 021021, 6 Monatsraten zu 118,- €, Ü/V auf Anfrage

 

Systemische Perspektiven für GestalttherapeutInnen
Sigrid Unshelm, Diplom-Psychologin und Gestalttherapeutin

Die Gestalt des Menschen entsteht durch die Integration eines breiten Spektrums von Prozessen, von biologischen bis zu spirituellen Prozessen, von persönlichen zu kulturellen und historischen Erfahrungen.
Die Prägnanz einer Gestalt ist eine Funktion der Beziehung zwischen Vordergrund und Hintergrund. Wie gesund eine Gestalt ist, ist eine Funktion der Beziehung zwischen Hintergrund und Umwelt. Sie zeigt an, wie gut der Hintergrund die Breite und Komplexität der Umwelt repräsentiert.
In diesem Workshop soll auf die Tiefenschicht des familiären Beziehungsgeflechtes fokussiert werden: auf ein Verständnis der dynamischen Wirkweisen "unsichtbarer Bindungen" (Boszormenye-Nagy), gegenseitiger Verpflichtung, Schuld und Liebe über Generationsgrenzen hinweg. In Aufstellungen, entweder im Raum mittels StellvertreterInnen oder in der Vorstellung - können unbewusste Loyalitätskonflikte spürbar und anschaubar werden. Und so können wir eine Ahnung davon bekommen, wie wir versuchen unser Bedürfnis nach Autonomie mit den oft über Generationen laufenden Loyalitätsbindungen, die unsere Zugehörigkeit sichern, in Einklang zu bringen.
In diesem Workshop werden wir diese Prozesse in uns selbst erforschen. Diese Arbeit kann uns unterstützen, "Verstrickungen" (d.h. übernommene Gefühle, Schuld, Verpflichtungen) im System unserer KlientInnen zu erkennen.

2 Wochenenden (24. - 26. 9. und 19. - 21. 11. 2010), Fr. 19.00 - So. 15.30, 40 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 021044, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 € ), Ü/V auf Anfrage

 

Gestalttypen-Indikator GTI
Das Diagnose-Instrument zur Unterstützung von Beratungs-, Coaching- und Therapieprozessen
Ein Praxisworkshop
Stefan Blankertz, Sozialwissenschaftler und Coach
Erhard Doubrawa, Gestalttherapeut und Gestaltlehrtrainer

In enger Zusammenarbeit mit dem "Gestalt-Institut Köln/GIK Bildungswerkstatt" hat Stefan Blankertz das erste auf der Gestalttherapie basierende Test-Instrument entwickelt, den Gestalttypen-Indikator (GTI).
Der GTI ist im Ursprung für Prozesse des beruflichen Coachings ausgelegt, in denen unter extremem Zeit- und Erfolgsdruck gearbeitet wird. In zahlreichen Gesprächen mit BeraterInnen und TherapeutInnen ist das Interesse deutlich geworden, dieses Instrument auch zur Unterstützung von beratenden und therapeutischen Prozessen einsetzen zu können.
Der erste Workshop zertifiziert für den Einsatz des GTI und macht in praxisnahen Übungen deutlich, wie er zum Nutzen der KlientInnen angewendet werden kann. Zwei Monate später findet ein zweiter Workshop statt, in welchem erste Praxiserfahrungen ausgetauscht und vertieft werden.
Der Teilnehmerbeitrag umfasst die Kursgebühr für die beiden Workshops, die Zertifizierungsgebühr, ein Anwenderhandbuch, den Zugangscode zur Online-Auswertung des GTI sowie 12 kostenfreie Auswertungen.

24. - 26. 2. 2011, Do. 16.00 - Sa. 19.00, 7. - 8. 4. 2011, Do. 16.00 - Fr. 19.00, 32 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), Kurs-Nr. 011041. 598,00 € , Ü/V auf Anfrage

Auf unserer Internetseite finden Sie ausführliche Informationen zum GTI Gestalttypen-Indikator: www.gestalt.de/gti-information.html - dort können Sie den GTI kennen lernen und selbst ausprobieren.

 

Achtsame Begegnung
Gestalttherapie für Menschen mit geistiger Behinderung
Bruno M. Schleeger, Diplom-Psychologe und Gestalttherapeut

Während es früher oft hieß, dass mit "Behinderten" keine Therapie möglich sei - ist es heute ein Trend, noch die kleinste pädagogische Handlung durch den Zusatz von Therapie aufzuwerten: so wird aus gemeinsam kochen schon mal eine Kochtherapie, aus gemeinsam spazieren gehen Bewegungstherapie und aus ins Cafe gehen eine Sozialtherapie.
Das hat dann aber sicher nichts mit Therapie im Sinne von Gestalttherapie zu tun. In diesem Workshop wollen wir Chancen und Grenzen von (Gestalt-) Therapie mit Menschen mit geistiger Behinderung ausloten:

  • Wo geht es um Zuwendung, um Begleitung - wo um gelebte Selbstbestimmung? ("Werde, der du bist" oder "Werde, der du sein sollst".)
  • Wo ist die Grenze zwischen Förderung durch Forderung und Föderterror? (Was darf ich alles nicht können?)
  • Wo geht es um Kontakt/Bindung - ohne Vorbedingung - wo um Bevormundung?
  • Wo können Elemente aus der Gestaltttherapie hilfreich und befreiend sein?

Reflektiert werden kann und soll auch die Rolle der Helfenden. So dass deutlich werden kann: Gerade die Gestalttherapie gibt uns mit ihrem Menschenbild, ihrer Philosophie und ihrer Vorgehensweise viele Hinweise und Hilfen an die Hand, Menschen mit geistiger Behinderung achtsam anzusehen, in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Handeln zu verstehen und sie entsprechend zu begleiten.
Dies gilt auch und nicht zuletzt für die Arbeit mit Menschen mit sogenanntem "herausforderndem Verhalten", die ein wesentlicher Schwerpunkt dieses Workshops sein soll.

29. - 31. 10. 2010, Fr. 19.00 - So. 15.30, 20 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 021041, 298,00 € , Ü/V auf Anfrage

 

NLP für Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten
Uschi Schilling, Erwachsenenbildnerin und Gestalttherapeutin

Die Gestalttherapie geht von einem lebenslangen Wachstumsprozess aus, sowie dem Potential und der inneren Motivation von Menschen zu geistig-seelischer Gesundheit, Wachstum und kreativen Lösungen. Entscheidend für die Wirkung der Gestalttherapie ist die dialogische Haltung. Durch den Dialog und die Betonung des Erlebens in der Gegenwart soll die Wahrnehmung sensibilisiert und die Bewusstwerdung von Empfindungen, Gefühlen, Bedürfnissen, Phantasien und Verhaltensweisen gefördert werden. Die Gestalttherapie geht davon aus, dass über die Bewusstwerdung Veränderung stattfinden kann.
Das Neuro-Linguistische Programmieren, kurz: NLP, beschäftigt sich mit der Frage, welche Faktoren unser Erleben steuern und wie wir unsere Erfahrungen selbst hervorbringen. Die Vermittlung bzw. Aneignung von Strategien, wie Menschen ihre Fähigkeiten und Leistungen stärken und erweitern können, nennt man im NLP "Modellieren". Die Fähigkeit zum Modellieren ist der Schlüssel zur Kompetenz. Sie ermöglicht effizienteres Lernen und Wachsen.
Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten sollen in dieser Veranstaltung die Möglich­keiten des NLP kennen lernen, um die Lernprozesse der Klienten besonders in der Veränderungsphase gezielter unterstützen und begleiten zu können!

2 Wochenenden, 18. - 20. 2. und 8. - 10. 4. 2011, Fr. 19.00 - So. 15.30, 40 UStd., Ort: Gestalt-Institut Köln (GIK), KursNr. 121021, 598,00 € (zahlbar in 2 Raten zu 299,00 € ) , Ü/V auf Anfrage 

 

Provokative Therapie

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.

Inzwischen wird PT nicht mehr nur noch von Therapeuten eingesetzt, sondern von allen Menschen, die mit Menschen arbeiten - und zwar in u.a. in folgenden Bereichen:

  • Psychotherapie
  • Bildung und Beratung
  • Sozialpädagogik
  • Personalentwicklung
  • Management
  • Medizin und Homöopathie
  • Schule und Ausbildung
  • Beratungen aller Art
  • ...

Die Seminare:

 
Und hier finden Sie zwei Artikel von Frank Farrelly zur Provokativen Therapie:

Der Provokative Stil
Eine lustvolle und heilungsfördernde Erweiterung des therapeutischen Repertoires
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Wenn Sie Sinn für Humor haben und Lachen in der Therapie nicht für eine pathologische Regression sondern einen heilungsfördernden Vorgang halten, werden Sie feststellen, dass der Provokative Stil eine lustvolle Bereicherung Ihres Repertoires darstellt.
Der Provokative Stil ist keine neue Therapieschule, sondern eine andere Art der Kommunikation, die im professionellen (therapeutischen) Kontext eher ungewöhnlich ist. Humor und Provokationen lassen sich aber in fast jeden therapeutischen Stil einbauen. Sie steigern die Effektivität und sind die beste Vorbeugung gegen das gefürchtete Burn-out in den helfenden Berufen.
Wir haben Frank Farrelly's Provokative Therapie in ihre Bestandteile "zerlegt" und die Elemente des Provokativen Stils (ProSt.) herausgearbeitet. Diese "Bausteine" werden mit Hilfe von Demonstrationen und Videobeispielen gezielt in Kleingruppen geübt.


Der Provokative Stil I
(ProSt I)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Schwerpunkte des Seminars:
- Aufbau eines Repertoires an provokativen und humorvollen Reaktionen
- Der gute Draht und der Längere Hebel im ProSt.
- Erarbeiten der Grundlagen des ProSt. (Menschenbild, Therapieauffassung, Grundhaltung der/des Therapeuten/in)
- Unterscheidung von hilfreichem und destruktivem Provozieren.

Möglichkeit I: München
10. - 12. 9. 2010, KursNr. 021551

Möglichkeit II: Köln
13. - 15. 5. 2011, KursNr. 111551

Möglichkeit III: München
20. - 22. 5. 2011, KursNr. 111552

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00, Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie nur 350,- €

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".

 

Der Provokative Stil II
(ProSt II)
Dr. Eleonore Höfner, Diplom-Psychologin

Schwerpunkte des Seminars:
- Ausbau des humorvoll-provokativen Repertoires
- Supervision "mitgebrachter" Fälle, bei denen man in der Zwischenzeit mit dem Provokativen Stil "experimentiert" hat und noch Anregungen für weitere Interventionen sucht
- Die provokativen Strategien werden gemeinsam erarbeitet, aufgezeichnet und supervidiert
- Das Seminar "Der Provokative Stil II" kann mehrfach besucht werden, da die Fallbearbeitungen immer wieder für abwechslungsreiche Repertoireerweiterung sorgen.

Möglichkeit I: München
22. - 24. 10. 2010, KursNr. 011554

Möglichkeit II: Köln
1. - 3. 7. 2011, KursNr. 111553

Möglichkeit III: München
7. - 9. 10. 2011, KursNr. 211551

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 14.00 - So. 13.00, Teilnehmerbeitrag: 390,- €, Ü/V auf Anfrage
Hinweis: Bei gleichzeitiger Buchung von ProSt. I und II zahlen Sie nur 350,- € Voraussetzung zur Anmeldung zu ProSt II ist die Teilnahme am Seminar ProSt I mit Dr. Eleonore Höfner.

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie".

 

Provokative Therapie
Workshop mit Demonstrationen
Frank Farrelly, Madison/Wisconsin

Provokative Therapie (PT) ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die der Arbeit von Milton Erickson und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht. Mit Humor wird der Widerspruchsgeist und die Eigenständigkeit des Klienten von Anfang an geweckt und entwickelt. Die PT fördert das spielerische Element in der Therapie und stärkt den Mut des Therapeuten zu ungewöhnlichen Reaktionen und sein Selbstvertrauen in die eigene Intuition.
Frank Farrelly hat jahrelang mit chronischen schizophrenen und depressiven Patienten gearbeitet und viele als hoffnungslos eingestufte "Fälle" aus der geschlossenen Abteilung "herausprovoziert". Es wird deutlich, wie PT auch besonders bei schwierigen Störungen eingesetzt werden kann, wo der Therapeut in Gefahr ist, in eine Sackgasse zu geraten. Dr. Eleonore Höfner - die Autorin des Bestsellers "Die Kunst der Ehezerrüttung" (Rowohlt) - wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag in die Veranstaltung einführen.

Möglichkeit I: Köln
5. - 7. 11. 2010, KursNr. 021541

Möglichkeit II: München
6. - 8. 5. 2011, KursNr. 111541

jeweils
1 Wochenende (18 UStd.), Fr. 18.00 – So. 16.00, Teilnehmerbeitrag: 390,- €, 20% Ermäßigung für StudentInnen (für eine begrenzte Anzahl von Plätzen), Ü/V auf Anfrage

Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit "DIP - Deutsches Institut für Provokative Therapie"; Seminarsprache: Englisch mit deutscher Übersetzung.

Bitte beachten:

Hier finden Sie unsere Teilnahmebedingungen und Informationen zu den Gruppenleitern.

Und hier: Informationen zum Bildungsurlaub.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie eine Unterkunft benötigen.


Gerne senden wir Ihnen

die neue Ausgabe unserer Zeitschrift "Gestaltkritik"
- mit unserem Programm auf den Mittelseiten -
kostenlos zu.

 

Und wenn Sie sich direkt anmelden wollen,
hier unsere eMail-Anschrift:

gik-gestalttherapie@gmx.de


Wenn Sie gleich zu dieser Seite gekommen sind, ohne bisher unsere Homepage besucht zu haben, so sind sie herzlich dazu eingeladen:
Homepage

Und hier kommen Sie zur Infoseite der Gestaltkritik.

Gestalt-Institut Köln - GIK Bildungswerkstatt
Einrichtung der beruflichen Weiterbildung
Rurstr. 9 / Eingang Heimbacher Str.
D-50937 Köln (Nähe Uniklinik)
Tel. 0221 - 416163
Fax. 0221 - 447652
eMail: gik-gestalttherapie@gmx.de

 

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