Buchcover: Das Gold im Schatten (Robert A. Johnson)

Robert A. Johnson
Das Gold im Schatten
Impulse zur seelischen Ganzwerdung
Herausgegeben und mit einer Einführung von Anke und Erhard Doubrawa

Robert A. Johnson, einer der ersten Absolventen am C. G. Jung-Institut in Zürich, vermittelt in diesem Buch seine Einsichten in die psychologische Projektion.
Danach erkennen wir Charakterzüge zuerst an anderen Menschen, bevor wir erkennen, dass sie auch unsere sind.

Johnson ist daran interessiert, besonders die positiven Eigenschaften wie Kreativität, Mut, Eigensinn, Fantasie aus dem Schatten der eigenen Persönlichkeit ans Licht zu bringen und in Besitz zu nehmen.
Erst das integrierte "Gold aus dem Schatten" verhilft zur Erfahrung der seelischen Ganzwerdung.

Mit der Einführung "Einladung zur Schattenarbeit" von Anke und Erhard Doubrawa.

Edition Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt
im Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2013
105 Seiten, Paperback,13,90 Euro

Dieses Buch erhalten Sie im gut sortierten Buchhandel und
unter diesem Link direkt online bei Amazon!

 [Hinweis: Navigationsleiste am Seitenende] 

 Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 

Inhalt des Buches

Einladung zur Schattenarbeit
Einführung von Anke und Erhard Doubrawa (Leseprobe 1)

Kapitel 1
Inneres Gold (Leseprobe 2)

Kapitel 2
Einsamkeit

Kapitel 3
Eine Liebesgeschichte

Kapitel 4
Der einstige und zukünftige König

Anhang
Über den Autor (Leseprobe 3)
Informationsquellen
Für die Übersetzung herangezogene Werke
Weiterführende Literatur

 

Leseprobe 1
Einladung zur Schattenarbeit
Einführung von Anke und Erhard Doubrawa
Ein Auszug:

 

Der Begriff des psychologischen Schattens

Der Begriff des psychologischen Schattens ist kein originär gestaltisches Konzept. Er entstammt vielmehr der Analytischen Psychologie C.G. Jungs.

Warum beschäftigen wir Gestalttherapeutinnen und Gestalttherapeuten uns mit dem Thema „Schatten“?

Es gibt mehrere Antworten auf diese Frage:

1. Der Begriff Schatten gehört zu unserer Alltagssprache und benennt das, was wir gar nicht oder nicht gut sehen können und gar nicht oder nicht gerne sehen wollen.

2. Wenn Gestalttherapie für etwas besonders bekannt geworden ist, dann dafür: Die nicht integrierten Anteile zu integrieren. Dazu dienen die berühmt-berüchtigten Gestaltmethoden/-techniken von Fritz Perls, die er vor allem in seinen letzten Lebensjahren in Esalen, dem Zentrum der amerikanischen Human-Potential-Bewegung, angewandt hat: z.B. die Arbeit mit zwei Stühlen, die den inneren Dialog unterstützen soll, die Identifikation mit Traumteilen, die Arbeit mit Übertreibungen, die Arbeit mit Polaritäten.

(Erinnern wir uns: Es waren Demonstrationssitzungen der Gestalttherapie; fast so, als würde sie auf einer Bühne inszeniert. Fritz Perls liebte das Schauspiel. Schon als junger Mann hat er kleinere Rollen am Max-Reinhardt-Theater in Berlin gespielt.)

Und so mag es nicht verwundern, dass Ken Wilber in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre in seinem Buch „Das Spektrum des Bewusstseins: Eine Synthese östlicher und westlicher Psychologie“ zur Bearbeitung des Jungschen Schattenkonzept die Perls’sche Gestaltarbeit empfiehlt.

Auch unser gemeinsamer langjähriger Lehrer und Supervisor Hunter Beaumont hebt die Nähe dieser beiden so unterschiedlich scheinenden Ansätze – Analytische Psychologie und Gestalttherapie – hervor: Hunter hatte Ende der 1960er Jahre die Gestalttherapie durch eine Veranstaltung mit Jim Simkin kennengelernt. Damals war Hunter „sicher, dass die Jungianer ohnehin schon alles wussten, was man über Psychotherapie wissen sollte. Trotzdem“, so berichtet Hunter weiter, „irgendwie faszinierten mich sein [Jim Simkins] Vortrag und die Demonstrationen, und so [...] wurde ich neugierig auf diese Gestalttherapie. Ich ging zu [dem Gestalttherapeute]) Bob Resnick in Therapie und musste sehr bald eingestehen, dass die Gestalttherapie das, worüber die Jungianer sprachen, praktisch besser umsetzte“ .

3. Erhard hat von einer Weiterbildung die Empfehlung für Bücher des amerikanischen Jungianers Robert A. Johnson mitgebracht. Einige seiner Bücher waren auch in Deutschland in den 1990er Jahren Bestseller. Sie sind heute leider nur noch antiquarisch erhältlich. Und leider sind die zum Thema „Arbeit mit dem Schatten“ überhaupt nicht ins Deutsche übersetzt worden. Das Lesen der Bücher von Johnson hat einem bestimmten Phänomen, das wir in der Gestalttherapie die Projektion nennen, mehr Bilder, mehr Sprache und lebendige Erfahrungen gegeben, die für unsere Arbeit und auch für das Denken über die Arbeit sehr anregend waren. Johnson schreibt über „Owning your own Shadow“ [etwa: „Den eigenen Schatten in Besitz nehmen“], „Inner gold: Understanding Psychological Projection“ [dt. „Das Gold im Schatten: Impulse zur seelischen Ganzwerdung“. Wuppertal 2013] u.a.. In diesen Büchern beschäftigt er sich mit dem, was C.G. Jung den Schatten genannt hat. Und er berichtet davon, wie er diesem Phänomen in seinem Leben begegnet ist, und wie er dieses Phänomen in der Arbeit mit seinen Klienten erlebt hat. Seine Texte haben sehr anregend auf uns und unsere Arbeit gewirkt, und das wollen wir Euch hier zur Verfügung stellen.

Den vollständigen Text dieser Einführung finden Sie unter folgendem Link: http://www.gestalt.de/doubrawa_schattenarbeit.html

 

Kapitel 1
Inneres Gold (Leseprobe 2)
Ein Auszug:

 

Das Projizieren unseres Goldes

Mein erster Analytiker, Fritz Kunkel, sagte, es gebe drei Wege, um Psychologie zu lernen: "Lies griechische Mythologie, lies Carl Gustav Jung und beobachte. Beobachten ist der Königsweg." Ich lerne so viel durch Beobachten. Eins von all dem, was ich sehr genau beobachte, ist der Austausch von innerem alchemistischem Gold. Inneres Gold ist der höchste Wert der menschlichen Psyche. Es ist unsere Seele, das Selbst, das Innerste unseres Seins. Es ist das Beste von uns, unser 24-Karat-Geschenk an uns selbst. Wir alle besitzen inneres Gold. Wir erzeugen es nicht, sondern es muss von uns entdeckt werden. Wenn ich auf diese Art über Gold spreche, spreche ich auch über Gott. Es sind zwei Arten, das Mysterium zu beschreiben.

Wenn wir zu einer neuen Seinsmöglichkeit erwachen, sehen wir diese häufig zuerst bei anderen. Ein bislang verborgen gewesener Teil von uns kommt allmählich zum Vorschein, aber diese Reise aus dem Unbewussten zur Bewusstwerdung erfolgt nicht auf geradem Wege. Ein Mittler ist erforderlich, der diesen Teil eine Zeitlang beherbergt. Wir projizieren unser inneres Gold auf jemanden - und plötzlich verzehren wir uns nach dieser Person. Sie erscheint uns dann so strahlend, als ob selbst im Dunkeln ein Leuchten von ihr ausginge. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass sich eine Wandlung in uns vollzieht und wir unser Gold auf die andere Person projizieren.

Wenn wir die Eigenschaften betrachten, die wir der anderen Person zuschreiben, sehen wir unsere eigene Tiefe und unsere eigene Bedeutung. Unser Gold nimmt zuerst den Weg von uns zu dem anderen. Vielleicht wird es zu uns zurückkommen. Das Projizieren unseres inneren Goldes bietet uns die beste Möglichkeit für das Wachstum unseres Bewusstseins.

 

Das mittelalterliche Denken

Das Wesen der Alchemie im Mittelalter bestand darin, aus unedlen Metallen Gold herzustellen. Es gab Scharlatane, die versuchten tatsächlich Gold herzustellen, aber die besten Alchemisten waren diejenigen, die mit spirituellem Gold arbeiteten.

Die Alchemie stammt aus der Blütezeit des mittelalterlichen Denkens.Im Mittelalter unterteilten die Menschen die Wirklichkeit nicht in eine Innen- und eine Außenwelt bzw. sahen noch nicht einmal einen Unterschied dazwischen: Für sie waren Innen und Außen eins. Um all das zu erreichen, was wir heute haben, mussten wir die Welt zweiteilen. Mit mittelalterlichem Denken wären wir nicht so weit gekommen. Aber der Preis für unsere Errungenschaften ist Einsamkeit und die Unfähigkeit zu lieben. Wenn wir verliebt sind, sind wir die Person, die wir lieben. Ich verbrachte viele Jahre damit, Menschen zu helfen, Innen und Außen zu unterscheiden: "Du bist du und ich bin ich. Dein Ehemann ist dein Ehemann." Wir haben den Übergang zum modernen Denken noch nicht ganz vollzogen. Viele seelische Probleme resultieren aus einer Unfähigkeit, zwischen da draußen und hier drinnen zu unterscheiden.

Gemäß der indischen Lehren ist die äußere Welt maya, Illusion. Sie wird als eine Illusion angesehen, da sie in Wirklichkeit in uns liegt und nicht außerhalb von uns. Wir sehen lediglich die "zehntausend Dinge", die wir projizieren. Im alten China träumte Lao-Tse von einem Schmetterling und für den Rest seines Lebens wusste er nicht, ob er von dem Schmetterling geträumt hat oder ob der Schmetterling von ihm geträumt hat.

Im Westen ist Gold das Symbol für das Selbst, im Osten hingegen ist das Symbol für unsere innere Göttlichkeit der Diamant. In ihrer inneren Bedeutung sind diese beiden Symbole gleich, aber die Bilder sind verschieden. Diamanten sind das härteste Material auf Erden - unirdisch, dem Himmel zugehörig, unpersönlich. Gold hingegen ist viel weicher, ein Mate­rial, das Verbindungen eingehen kann - das in Beziehung stehende Selbst. Ich denke, wir können uns glücklich schätzen, dass es Gold ist, mit dem wir es zu tun haben.

 

Das Leuchten in Deinen Augen

Wenn wir merken, dass wir unser spirituelles Gold auf jemanden übertragen haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit umzugehen. Wir könnten zu ihm oder zu ihr gehen und sagen: "Die Bedeutung meines Lebens erschien plötzlich im Leuchten deiner Augen. Darf ich dir davon erzählen?" Dies ist eine Möglichkeit, um eigentlich zu sagen: "Ich habe dir mein inneres Gold gegeben. Willst du es eine Zeitlang für mich tragen?" Aber wir sind in unserem Sprechen und Handeln selten so direkt. Stattdessen stehen wir herum, drehen dem anderen den Rücken zu oder stammeln voller Angst irgendetwas daher und verhalten uns insgesamt äußerst merkwürdig. In der Frühstückspause treffen wir uns vielleicht im Kaffeeraum, plänkeln mit ihm oder ihr und quatschen dummes Zeug. Wir scherzen und lachen und es entwickelt sich ein reger Austausch. Wenn wir dann wieder an unseren Arbeitsplatz zurückkehren, hat sich unsere Stimmung plötzlich aufgehellt und wir fühlen uns voller Energie für den Rest des Tages. Der Kaffee war es nicht - es war der Austausch von innerem alchemistischem Gold.

Der Austausch von Gold ist ein geheimnisvoller Vorgang. Es ist unser Gold, aber es ist zu schwer für uns und daher brauchen wir jemand anderen, der es eine Zeitlang für uns trägt. Dieser Mensch wird zum Sinn unseres Lebens. Wo immer er auch hingeht, wir werden ihn mit Adleraugen verfolgen. Sein Lächeln kann uns in himmlische Höhen versetzen, ein Stirnrunzeln lässt uns Höllenqualen erleiden, so unendlich unermesslich wichtig ist Sinnhaftigkeit für uns.

 

Heldenverehrung

Manchmal nimmt der Austausch von Gold die Form von Heldenverehrung an. Für einen zehnjährigen Jungen ist der zwölf Jahre alte Nachbarsjunge ein Held. Er möchte ihm alles nachmachen. Er geht wie er. Er trägt die gleichen Schuhe. Er spricht wie er und so oft er kann, lungert er um ihn herum. Wir alle kennen die Macht der Mode und wissen, wie schnell sich ein Trend gerade unter Jugendlichen ausbreitet. Die modernsten Schuhe, die Jeans, die gerade in ist - all diese Dinge, die man haben muss. Es ist erheiternd und auch inspirierend, zu beobachten, wie sich Heldenverehrung äußert.

Zwei Jahre später, der Zehnjährige ist nun zwölf Jahre alt, hat er die Eigenschaften selbst entwickelt, die er auf seinen Helden projiziert hatte. Er hat sie nun in seine eigene Persönlichkeit integriert und ist das geworden, was sein Held für ihn gewesen ist. Nun verehrt er einen vierzehnjährigen Helden und macht sich auf, eine neue Leiter zu erklimmen.

Ich erinnere mich noch sehr gut an meine frühen Helden und wie sehr ich sie verehrte. Langsam und unter Schmerzen habe ich diese "Heldenverehrungsprojektionen", die Übertragung meines eigenen Potentials auf andere, zurückgenommen. Ich bin das geworden, was ich an meinen Helden verehrt habe - und bin darüber grau geworden.

(...)

Eine Zeremonie kreieren

Man kann eine Zeremonie kreieren, um den wichtigen Moment zu würdigen, in dem man jemandem sein Gold zurückgibt. Ein junger Mann, der bei mir in die Analyse ging, gab mir einen großen Batzen seines Goldes. Von Anfang an überschüttete er mich jedes Mal, wenn wir uns sahen, mit Komplimenten. Ich entgegnete dann für gewöhnlich: "Das sind deine eigenen Werte. Im Moment hast du das Bedürfnis, mich mit ihnen zu schmücken, aber eines Tages wirst du sie zurückfordern." Er fuhr fort, mir Komplimente zu machen, mir zu versichern, wie wertvoll ich für ihn sei und wie glücklich er sich schätzen könne, mich zum Therapeuten zu haben. "Du sprichst von deinem eigenen inneren Gold", antwortete ich regelmäßig.

Er war ein intelligenter und beeindruckender junger Mann, sehr begabt, und sein Gold war zu schwer für ihn. Er benötigte dringend jemanden, der es von seinen Schultern nahm. Also redeten wir über das, was vor sich ging, und über die Bedingungen des Austauschs. Und er verstand, worum es ging. Dies zog sich über fünf Jahre hin. Eines Tages sagte er dann: "Ich möchte mein Gold zurück." Ich hatte bereits bemerkt, dass er zunehmend unruhiger wurde, und so willigte ich ein. "Dinge verändern sich", sagte ich. "Lass uns eine Zeremonie durchführen, um dir das Gold zurückzugeben."

Ich besorgte ein kleines Stück Gold für ihn, erbsengroß, und wenige Tage später führten wir die Zeremonie durch. Bebend hielt er das Gold in seinen Händen und war sich dessen, was er getan hatte, plötzlich wirklich bewusst. Dann legte er es in meine Hände und sagte: "Du gibst es mir vermutlich nicht zurück?"

Ich erwiderte: "Ja, mag sein." Ich behielt das Gold für eine Weile, ich hielt es in meinen Händen, steckte es in meine Tasche, wartete ein wenig und holte es wieder hervor. Dann legte ich es feierlich zurück in seine Hände und er war sehr erleichtert. Ich sagte: "Dies ist dein Gold und es gehört nur in deine Tasche. Ich fühle mich geehrt, dass du mir all diese Jahre hinweg erlaubt hast, es zu tragen. Aber es gehört dir und nun muss es zu dir zurückkehren." Es war ein ergreifender Moment - ein Moment des Erwachsenwerdens. Ich hatte den Weg geebnet, um ihm sein Gold zurückzugeben, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen war. Es ist sehr hilfreich, sich über einen solchen Prozess im Klaren zu sein und darüber, welches Ergebnis man sich wünscht.

In Wahrheit ging es nicht so einfach vonstatten. Am nächsten Tag überschüttete er mich erneut mit all seinem Gold. Er konnte es nicht tragen und wollte, dass ich es wieder zurücknehme. Der Austausch von Gold ist nicht allein eine Angelegenheit des Willens. Manchmal brauchen wir mehrere Anläufe. Und so wanderte das Gold mehrere Male zwischen uns hin und her, bis dieser junge Mann eines Tages dem Gewicht seines Goldes standhalten konnte. Danach hörte ich nie wieder von ihm, dass er es zurückgeben wolle.

 

  Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 

 Foto: Robert A. JohnsonRobert A. Johnson

 

Robert A. Johnson wurde 1921 in Portland, Oregon geboren. 1933 hatte er im Alter von elf Jahren ein mystisches Erlebnis, das sein gesamtes weiteres Leben prägte. Nach dem Besuch der Universität von Oregon und der Stanford-Universität zog er 1945 nach Ojai, Kalifornien, um bei dem aus Indien stammenden spirituellen Lehrer Jiddu Krishnamurti zu lernen. Zwei Jahre später begann er bei Fritz Kunkel eine Analyse nach C. G. Jung und schrieb sich schließlich am C. G. Jung-Institut in Zürich ein. In den frühen 1950er Jahren eröffnete er zusammen mit Helen Luke eine analytische Praxis in Los Angeles. Etwa zehn Jahre später schloss er seine Praxis und trat in Michigan in ein Benediktinerkloster ein, in dem er vier Jahre verbrachte.

1967 kehrte Robert A. Johnson nach Kalifornien zurück. Dort nahm er seine Tätigkeit als Therapeut wieder auf und hielt Vortragsreihen an der St. Pauls Church in San Diego. In dieser Phase seines Lebens arbeitete er eng mit dem Jung'schen Analytiker und episkopalen Priester John A. Sanford zusammen. 1974 kam eine Sammlung seiner Vorträge bei einem kleinen Verlag in Pennsylvania heraus und sein Werk "He: Understanding Masculine Psychology" [dt. in: "Der Mann · Die Frau: Auf dem Weg zu ihrem Selbst"] wurde zu einem Bestseller, nachdem der Verlag Harper & Row die Rechte daran erworben hatte. Johnson hat die Gabe, Tiefenpsychologie, Mythologie und Traumarbeit miteinander zu verweben und auf diese Weise C. G. Jungs Theorien leicht verständlich und ansprechend darzustellen und findet damit nach wie vor großen Anklang bei einer weltweiten Leserschaft. Seine Bücher haben sich mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft.

Zwischen 1973 und 1993 reiste er Jahr für Jahr nach Indien, wo er sich sehr heimisch fühlte. In den Jahren von 1981 bis 2002 leitete er im Rahmen von "Journey Into Wholeness" regelmäßig Workshops sowohl in den südöstlichen Staaten der USA als auch in Kanada. Heute lebt Robert Johnson in San Diego und erfreut sich der Früchte seiner zahlreichen Freundschaften. Robert Johnsons Memoiren, die unter dem Titel "Balancing Heaven and Earth" erschienen sind, vermitteln einen tiefen Einblick in seine Lebensreise.

 

Buchcover: Das Gold im Schatten (Robert A. Johnson)

Robert A. Johnson
Das Gold im Schatten
Impulse zur seelischen Ganzwerdung
Herausgegeben und mit einer Einführung von Anke und Erhard Doubrawa

Robert A. Johnson, einer der ersten Absolventen am C. G. Jung-Institut in Zürich, vermittelt in diesem Buch seine Einsichten in die psychologische Projektion.
Danach erkennen wir Charakterzüge zuerst an anderen Menschen, bevor wir erkennen, dass sie auch unsere sind.

Johnson ist daran interessiert, besonders die positiven Eigenschaften wie Kreativität, Mut, Eigensinn, Fantasie aus dem Schatten der eigenen Persönlichkeit ans Licht zu bringen und in Besitz zu nehmen.
Erst das integrierte "Gold aus dem Schatten" verhilft zur Erfahrung der seelischen Ganzwerdung.

Mit der Einführung "Einladung zur Schattenarbeit" von Anke und Erhard Doubrawa.

Edition Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt
im Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2013
105 Seiten, Paperback,13,90 Euro

Dieses Buch erhalten Sie im gut sortierten Buchhandel und
unter diesem Link direkt online bei Amazon!

 [Hinweis: Navigationsleiste am Seitenende] 

 Wenn Sie gleich zu dieser Seite gekommen sind, ohne bisher unsere Homepage besucht zu haben, so sind sie herzlich dazu eingeladen:
Homepage

Gestalt-Institut Köln - GIK Bildungswerkstatt
Einrichtung der beruflichen Weiterbildung
Rurstr. 9 / Eingang Heimbacher Str.
D-50937 Köln (Nähe Uniklinik)
Tel. 0221 - 416163
Fax. 0221 - 447652
eMail: gik-gestalttherapie@gmx.de

[Zum Seitenanfang]
[Bücher-Übersicht] [GIK-Homepage] [Gestalttherapie-Infoseite]