Cover: Werkstattgespräche Gestalttherapie

Robert L. Harman (Hrsg.)
Werkstattgespräche Gestalttherapie
Mit Gestalttherapeuten im Gespräch


In seinen Werkstattgesprächen mit erfahrenen und weltbekannten GestalttherapeutInnen geht Robert L. Harman der Frage nach, wie GestalttherapeutInnen über ihre Praxis reflektieren. Seine Idee lautet: Eine lebendige Praxis kann eine lebendige Theorie fördern und umgekehrt. Schülerinnen der Begründer der Gestalttherapie Fritz und Lore Perls wie Erving und Miriam Polster, Joseph Zinker, Gary Yontef u.a. sprechen mit ihm über ihren reichen Erfahrungsschatz.
Der Interview-Stil macht das Buch zu
einer lebendigen Lektüre nicht nur für Fachleute, sondern für alle, die sich für die (gestalt-)therapeutische Praxis und die dahinter stehende Theorie interessieren. Das kommentierte Transkript einer Gestalttherapie-Sitzung schließt das Buch ab. Anhand dieses Transkripts können sich die LeserInnen ein Bild davon machen, wie Gestalttherapie »funktioniert«.
Aus dem Amerikanischen von
Stefan Blankertz.

Herausgegeben von Anke und Erhard Doubrawa
Edition Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt
im Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2001

191 Seiten, A5, broschiert, 20,90 Euro

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 Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 Aus dem Buch:

Robert L. Harman (Hrsg.)
Werkstattgespräche Gestalttherapie
Mit Gestalttherapeuten im Gespräch

Inhalt

Erhard Doubrawa und Stefan Blankertz: Zur deutschen Ausgabe (Leseprobe 1)
Robert L. Harman: Einleitung
(Leseprobe 2

Die Interviews:

Von der Theorie zur Praxis: Transkript einer gestalttherapeutischen Sitzung

Anhang
Kurzbiographien der Interview-Partner
Literatur
Index

Leseprobe 1

Erhard Doubrawa und Stefan Blankertz: Zur deutschen Ausgabe

Die »Werkstattgespräche Gestalttherapie« sind ein ungewöhnliches Buch: In ihren Gesprächen mit dem Gestalttherapeuten Robert L. Harman begründen erfahrene und engagierte GestalttherapeutInnen ihre praktische Arbeit theoretisch. Eigenartigerweise ist im amerikanischen Kontext etwas anderes an diesem Buch ungewöhnlich als im deutschen – eine Beobachtung, die wir hier kurz erläutern wollen.

Im amerikanischen Kontext gilt, wie die Interviewten ebenso wie der Interviewer immer wieder bedauernd hervorheben, die Gestalttherapie vornehmlich als ein Arsenal von Techniken – Techniken, hinter denen (angeblich) nicht viel Theorie steht, sondern hemdsärmeliger Pragmatismus: z.B. »Hot Seat« und »Empty Chair« (zur Arbeit mit »Polaritäten«, für Rollenspiele mit »nicht-integrierten« und »abgespaltenen« Aspekten der eigenen Person und auch mit abwesenden Menschen) werden eingesetzt, wenn die TherapeutInnen meinen, diese Techniken würden ihnen – oder bestenfalls den KlientInnen – im Moment nützen.

Robert L. Harman, der Interviewer, macht in seiner Einleitung deutlich, worum es ihm geht: Er möchte mit den Interviews – mit den »Diskussionen mit den Meistern der Gestalttherapie« wie er das Buch im amerikanischen Original in landestypischer Pathetik betitelt hat – zeigen, daß hinter der Gestalttherapie eine Theorie steht, die den Praktikern auch bewußt ist. Es geht ihm also nicht um eine Theorie, die der Praxis unterstellt oder ihr übergestülpt wird, sondern die eine Unterstützung für die Praxis der GestalttherapeutInnen darstellt.

In Deutschland tritt die amerikanische Theoriearmut der Gestalttherapie nicht so sehr zu tage. Dies hängt vor allem mit der verdienstvollen Arbeit von Hilarion Petzold zusammen: Er hat die Gestalttherapie maßgeblich nach Deutschland gebracht und dabei von Anfang an darauf geachtet, daß dabei die Aufarbeitung der Theorie nicht zu kurz kommt. Heik Portele, Frank-M. Staemmler, Heinz-Peter Dreitzel, Reinhard Fuhr und Martina Gremmler-Fuhr, Milan Sreckovic und Stefan Blankertz sind, um nur einige zu nennen, deutsche Autoren, die auf jeweils eigene Weise an der Baustelle der Theorie der Gestalttherapie mitwirken.

Gleichwohl ist auch im deutschen Kontext das Buch von Harman ungewöhnlich: Normalerweise sprechen die deutschen TherapeutInnen nicht so gern über ihre Praxis, sondern viel lieber über abstrakte Konzepte. Die deutsche Leserin und der deutsche Leser müssen zwar nicht mehr davon überzeugt werden, daß es überhaupt eine Theorie der Gestalttherapie gibt, aber sehr wohl davon, daß die Theorie Praxisrelevanz besitzt.

Die ungewöhnliche Anregung, die von Harmans Werkstattgesprächen für uns ausgeht, lautet: Reflektiert gemeinsam eure Praxis. Es geht also nicht um eine Theorie im Sinne der deutschen akademischen Tradition von Stoffhuberei, Textauslegung und Anmerkungsapparat, sondern darum, die eigene Praxis aufzuklären und zu verbessern.

Gleichwohl gibt es natürlich auch in Deutschland das Phänomen, daß in der Praxis unter Gestalttherapie manchmal nicht viel mehr verstanden wird als die Anwendung von Phantasiereisen oder anderen Techniken. Was die Lektüre der Interviews uns lehren kann, ist, daß nicht die Anwendung der Techniken an sich problematisch gesehen werden muß, sondern die Beliebigkeit, die daraus resultiert, wenn die TherapeutInnen keine theoretische Leitlinie haben, um die jeweils zueinander passenden Techniken auszuwählen. Die Theorie sollte kein »Aushängeschild« sein, um sich nach außen hin für sein Tun zu rechtfertigen. Die Aufgabe der Theorie ist es vielmehr, den TherapeutInnen eine Orientierung für ihre Praxis zu geben.

Aber – verbaut nicht ein solcher Rückgriff auf die Theorie die Spontaneität der TherapeutInnen? Sagt die Gestalttherapie nicht, daß die TherapeutInnen sich vom existentiellen Augenblick leiten lassen sollen, von der Wahrnehmung von Bedürfnissen und deren Befriedigung, daß es aber nicht darum geht, sich theoretischen Normen zu unterwerfen? Hat Fritz Perls uns nicht aufgefordert »Lose your mind and come to your senses!«?

Die Interviewten beschreiben in den vorliegenden Werkstattgesprächen, eine wie harte Arbeit es ist, »zu Sinnen zu kommen«, vor allem, wenn man dabei verantwortlich mit den KlientInnen umgehen möchte. Ohne theoretische Selbstreflexion einfach »drauflostherapieren« führt nicht zu einem wachen Gewahrsein, sondern dazu, irgendeinem Trott zu folgen, der zufällig aus dem eigenen Hintergrund auftaucht. Die zum Teil massiven Vorbehalte gegen die Beschäftigung mit der Theorie der Gestalttherapie, die in deutschen Ausbildungsgruppen ebenfalls zu spüren ist, ist in diesem Sinne auch ein Widerstand gegen das Sich-Öffnen dem Unbekannten, dem Ungewöhnlichen, dem Neuen, dem Nichtnormierten gegenüber: »Theoriefeinde sind die eigentlichen Konformisten,« behauptet Stefan Blankertz (Gestalt begreifen, Wuppertal 2000: Peter Hammer, S. 32).

Insofern verfolgt die Veröffentlichung der Harman-Interviews auch ein didaktisches Ziel: Sie präsentieren einen leicht lesbaren und meist auch leicht verständlichen Zugang zur Theorie der Gestalttherapie. Auf eine einladende Weise zeigen sie, wie Theorie und Theoriebildung diskursiv entwickelt werden können. Das kann und soll uns GestaltistInnen Mut machen. Mut, uns explizit mit der Theorie der Gestalttherapie zu beschäftigen. Mut, dies gemeinsam mit KollegInnen zu tun, mit denen wir durch Reflexion der Praxis die Theorie entwickeln.

Gerade unter GestalttherapeutInnen ist der Erfahrungsaustausch nicht unproblematisch. Man läßt sich wohl bei der Arbeit nicht gern von anderen über die Schulter blicken. Gestalttherapie wird vor allem von Individualisten betrieben. Weil man in der Gestalttherapie zudem ausdrücklich als Person anwesend ist, eigene Wahrnehmungen und Gedanken zum therapeutischen Prozeß beisteuert, scheinen GestalttherapeutInnen auch besonders verletzbar zu sein, wenn jemand anderes Kommentare über ihre Arbeit abgibt.

Das Sich-Einigeln bedeutet jedoch unter anderem, daß man keine Unterstützung von den KollegInnen erhält, wenn man mal nicht weiter weiß. Insofern ist das Buch von Harman interessant für alle, die Gestalttherapie lernen: Es gibt ein Beispiel, daß und wie man sich über Praxis verständigen kann.

Ein besonderer Leckerbissen in dieser Hinsicht ist das Transkript der gestalttherapeutischen Sitzung am Ende des Buches: Keine knallige Arbeit eines Superhelden der Gestalttherapie, der in fünf Minuten Megafortschritte bei der Klientin erzielt, sondern eine ruhige Arbeit, die auf kleinen Schritten basiert. Die dazwischen gestreuten Kommentare zeigen, wie die Theorie hier die Praxis anleitet.

Natürlich hat die lebendige Form des Buches, das offene Gespräch, auch seine Schattenseiten: Die Gedanken werden oft nur angerissen, werden nicht systematisch entfaltet und erklärt. Hier sind die LeserInnen aufgefordert, sich durch eigene Überlegungen und Verbindungslinien das zu ergänzen, was fehlt.

Für die Übersetzung war es schwierig, einen Stil zu finden, der einerseits das Umgangssprachliche des Originals nicht verschleiert und andererseits dennoch das theoretische Weiterarbeiten mit und an den Texten ermöglicht. Wo es unserer Meinung nach für das Textverständnis im Deutschen unerläßlich war, die Texte durch Erklärungen oder sogar Interpretationen zu ergänzen, haben wir das in eckigen Klammern [] getan.

Wir hoffen, daß Sie, liebe LeserInnen, das Buch ebenso mit Interesse wie mit Genuß verschlingen werden.


Leseprobe 2

Robert L. Harman: Einleitung

Die folgenden Kapitel in diesem Buch basieren auf einer Reihe von Interviews, die ich mit bekannten GestalttherapeutInnen geführt habe. Mein Ziel war es, eine Diskussion über die Theorie der Gestalttherapie in Gang zu bringen. Viele Psychotherapeuten sind sich über die gute theoretische Fundierung der Gestalttherapie nicht im klaren. Stattdessen verbinden sie mit Gestalttherapie nur unsere wohlbekannten Techniken - und meinen, das sei genug, um die Gestalttherapie zu verstehen. Als Leser dieses Buches werden Sie dagegen entdecken, daß unsere Methode tatsächlich mit einer fundierten Theorie begründet ist und daß wir uns über dieses Thema auch austauschen können.

Die erfahrenen Gestalttherapeuten, die für dieses Buch interviewt wurden, verfügen über die Theorie, die die Anwendung der Gestalttherapie begründet. An bestimmten Punkten diskutieren wir praktische Anwendungsbeispiele des Gestaltansatzes, um theoretische Zusammenhänge deutlicher zu machen. Der Hauptteil unserer Diskussion betrifft jedoch die Theorie der Gestalttherapie.

Alle in diesem Buch interviewten GestalttherapeutInnen stimmen darin überein, daß die theoretische Fundierung der Gestalttherapie hauptsächlich in dem Werk »Gestalt Therapy: Excitement and Growth« [dt. »Gestalttherapie: Grundlagen«] zu finden ist, das Perls, Hefferline und Goodman 1951 geschrieben haben. Obwohl es sich gut verkaufte, ist es [in den USA] vergriffen [Anm. des Übers.: Das war 1990. 1994 hat die »Gestalt Journal Press« eine Neuauflage herausgebracht]. Ich vermute, daß es nicht viele gelesen und noch weniger verstanden haben. Autoren von Lehrtexten über Theorien der Psychotherapie beispielsweise übergehen das Werk meist oder verdrehen seinen Inhalt.

Es ist fast 40 Jahre her, daß Perls, Hefferline und Goodman ihr Werk publizierten, mit dem alles angefangen hat. Ich hoffe, daß das vorliegende Buch helfen wird, ein neues Schlaglicht auf die Theorie der Gestalttherapie zu werfen, daß es Klarheit über Konzepte verschafft, die schwer zu beschreiben sind, und daß unsere Theorie des »Verbindlich-Seins« [commitment] deutlich wird.

Manchmal geht die Person des Interviewten bei der Übertragung des gesprochenen in das geschriebene Wort verloren. Es mag etwa schwierig sein, in den gedruckten Seiten die Eleganz von Miriam Polster zu bemerken, die Selbstsicherheit von Bob Resnick, die Verbindlichkeit von Gary Yontef, die Lebendigkeit von Erv Polster, die Gradlinigkeit von Edward Smith, die Wärme von Lois Brien, die Kreativität von Joseph Zinker oder meine eigene Erregung während der Interviews. Das Verbindende zwischen den Interviewten, das man leicht wahrnehmen kann, ist ihr gemeinsames und ernsthaftes Verständnis von der Gestalttherapie.

Trotz der Gemeinsamkeiten unter GestalttherapeutInnen gibt es auch einige heilsame Differenzen. Darum fügt auch jede(r) GestalttherapeutIn ihre oder seine eigene Sicht der theoretischen Fundierung hinzu. Miriam Polster betont die Einbettung der Therapiesitzung in den Alltag des Klienten. Außerdem spricht sie über die Wichtigkeit des Rückzugs, die wir oft übersehen, weil wir den Kontakt in den Vordergrund stellen.

Edward Smith betont das »Lernen durch Handeln« und, ähnlich wie Miriam Polster, den Gesamtzusammenhang des Lernens. Für ihn bedeutet der Gesamtzusammenhang des Lernens, daß der Klient das, was er in der Therapie lernt, in seinem Alltag anwenden kann.

Therapeutische Techniken und Alltagserfahrung zusammenzubringen, fasziniert Erving Polster. In seinem Interview weist Polster darauf hin, daß seiner Meinung nach viele Gestalttherapeuten den »Hier-und-Jetzt«-Ansatz überstrapazieren. Er arbeitet auch Schlüsselkonzepte der Gestalttherapie heraus: Bewußtheit, Kontakt und Experiment.

Joseph Zinker erweitert die Definition von Gewahrsein [awareness], betont die Schönheit der klaren Beobachtung und stellt das Experiment in den Hintergrund. Dies ist eine interessante Entwicklung, denn in einem Buch von 1977 betonte Zinker das Experiment. In gleicher Weise wie Zinker ist auch Lois Brien von der Wichtigkeit des Gewahrseins überzeugt, nicht nur als therapeutisches Werkzeug, sondern auch als Essenz der Gestalttherapie.

Die Frage, was zur Gestalttherapie gehört und was nicht, interessiert Bob Resnick. In seinem Interview beschreibt er, was seiner Meinung nach die Gestalttherapie von anderen Ansätzen unterscheidet. Er ist auch daran interessiert, wie die Gestalttherapie größere Gruppen von Menschen beeinflussen könnte. Resnicks Kollege, Gary Yontef, spricht über Gestalttherapie als dialogischen Ansatz. Ein Ich-Du-Dialog könnte in der Gestalttherapie als »Moment des vollständigen Kontaktes« definiert werden.

Das letzte Kapitel dieses Buches ist das Transkript einer gestalttherapeutischen Sitzung. Der Gestalttherapeut war Louis Garzetta, und die Sitzung fand statt, während ich mich in einer Gestalt-Supervision für Fortgeschrittene befand. Die Therapiesitzung zeigt, in wie unterschiedlicher Weise die theoretischen Konzepte der Gestalttherapie in der Praxis angewendet werden können. An Stellen, wo es angemessen erschien, haben Dr. Garzetta und ich Kommentare in das Transkript der Sitzung eingefügt. Diese Kommentare sollen ein klares Bild davon geben, wie stark das, was der Therapeut tut, von seiner theoretischen Orientierung bestimmt wird.

Ich hoffe, daß dieses Buch das Verständnis für die Theorie der Gestalttherapie erweitern wird. Darüber hinaus hoffe ich, daß es die Leser dabei anregt und fasziniert.

 

 Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 
Der Herausgeber:

Robert L. Harman ist Direktor des "Counseling and Testing Center" der "University of Central Florida", Orlando. Er ist Verbindungsmann für "Counseling Psychology" des "American Board of Professional Psychology" und Gründer des "Gestalt Institute of Central Florida", an welchem er Ausbildungen durchführt.
Er ist Autor eines Buches über Gestalttherapie und eines Beitrags über Gestalt-Gruppentherapie für das Buch "Six Group Therapies" (hg. von Samuel Long, 1988). Er hat mehr als 30 Artikel über Gestalttherapie in Zeitschriften veröffentlicht, hielt viele Vorträge und leitete etliche Workshops bei berufsständischen Veranstaltungen.

Cover: Werkstattgespräche Gestalttherapie

Herausgegeben von Anke und Erhard Doubrawa
Edition Gestalt-Institut Köln / GIK Bildungswerkstatt
im Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2001

191 Seiten, A5, broschiert, 20,90 Euro

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