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Terry Knapp
Ralph F. Hefferline
Der unbekannte Gestalttherapeut


Aus der Gestaltkritik 2/2005

Gestaltkritik - Die Zeitschrift mit Programm aus dem Gestalt-Institut Köln
Gestaltkritik (Internet): ISSN 1615-1712

Themenschwerpunkte:

Gestaltkritik verbindet die Ankündigung unseres aktuellen Veranstaltungs- und Weiterbildungsprogramms mit dem Abdruck von Originalbeiträgen: Texte aus unseren "Werkstätten" und denen unserer Freunde.

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Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

  Hier folgt der Abdruck eines Beitrages aus der Gestaltkritik (Heft 2-2005):

Terry Knapp
Ralph F. Hefferline (1910 - 1074)
Der unbekannte Gestalttherapeut

 

Foto: Ralph F. HefferlineRalph F. Hefferline, Foto ca. Ende der 1960er Jahre

 

Ralph F. Hefferline würde wohl von jedem Gestalttherapeuten als einer der drei Autoren des grundlegenden Werks »Gestalt therapy« wiedererkannt. Sein Name erscheint bei jedem Zitat aus diesem Werk, und in einführenden und klinischen Lehrbüchern der Psychologie ist »Gestalt therapy« trotz seines Alters eines der meist-zitierten Bücher von Fritz Perls. Es besteht aus zwei Bänden von etwa gleicher Stärke. Band I, »Wiederbelebung des Selbst«, enthält ein Einführungskapitel über die Ausgangssituation sowie achtzehn Vorschläge zu Experimenten mit dazugehörigen Erfahrungsberichten von Studienanfängern, die die Experimente durchgeführt hatten. Dass der erste Band von »Gestalt therapy« von Hefferline verfasst wurde, obwohl Fritz Perls ursprünglich vorhatte, sich an der Niederschrift dieses Teils aktiv zu beteiligen, bestätigen sowohl Hefferline selbst als auch andere wie etwa Martin Shepard.

»Das erste Manuskript zu diesem Buch hat Frederick S. Perls geschrieben. Es wurde weiter ausgeführt und überarbeitet von Paul Goodman (Band II); die Umsetzung des theoretischen Teils in praktische Anwendungen leistete Ralph Hefferline (Band I). So wie es jetzt hier vorliegt, ist es jedoch tatsächlich das Resultat des vereinten Bemühens aller drei Autoren. Aus der Arbeit eines Autors ist die von dreien geworden - für die alle drei gleichermaßen verantwortlich sind« (Perls, Hefferline, Goodman p. 13).

Jedoch trotz seines bedeutsamen Beitrags zur Gestalttherapie wird Hefferline von heute praktizierenden Gestalttherapeuten nur selten zitiert oder gewürdigt. Auch von Fritz Perls wird in dessen Autobiografie (Perls 1996) nicht auf ihn hingewiesen. Ähnlich wird Hefferline auch nicht in »Gestalt therapy verbatim« (Perls 1969a) erwähnt, obwohl sich Perls dort mit dem Behaviorismus auseinandersetzt. In Joel Latners »The Gestalt therapy book« finden sich im Stichwortverzeichnis sieben Hinweise auf »Hefferline, R.F.«, jedoch beziehen sich alle nur auf das Buch »Gestalt therapy«(Latner 1973). Genau so verhält es sich mit drei Erwähnungen im Index von Joan Fagan und Irma Shepard »Gestalt therapy now« (Fagan & Shepard, 1970) und mit der jüngsten umfassenden Einführung in Leben und Werk von Fritz Perls durch Clarkson and Mackewn (1993). Noch in vielen weiteren Büchern erscheint Hefferline im Stichwortverzeichnis, jedoch stets nur mit einem Verweis auf »Gestalt therapy«.

Von derzeit praktizierenden Gestalttherapeuten wird das 1951 erschienene Buch möglicherweise nicht mehr als entscheidend und nicht als ein Spiegel der gegenwärtigen Theorie und Praxis der Gestalttherapie angesehen. Auch in der Literatur gehen die Einschätzungen weit auseinander. Latner charakterisiert es als ein »Buch, das möglicherweise alle anderen Bücher zur Gestalttherapie weit überragt« (Latner, 1973 p. 229). Hingegen nimmt der Herausgeber der nachgelassenen Schriften von Fritz Perls an, dass Perls mit »Gestalt therapy« heutzutage nicht mehr zufrieden wäre und dass man es in gleicher Weise wie sein »Das Ich, der Hunger und die Aggression« eigentlich als überholt ansehen müsse (Spitzer, 1973, p. ix). Eine kommentierte Bibliographie wiederum hält es für »immer noch die Bibel der Gestalttherapie« (Rosenfeld, 1981, p. 47).

 

Hefferlines wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang

Ralph Hefferline wurde am 15. Februar 1910 in Muncie im Bundesstaat Indiana geboren. Er wurde in Evansville/Indiana eingeschult und zog später nach Okmulgee in Oklahoma, wo er 1927 die High School abschloss. Nach dem Abitur wurde er Mitarbeiter bei »Denham Players«, einer Aktiengesell-schaft in Colorado. Er wirkte auch bei Inszenierungen der Light Opera von Denver mit und war vorübergehend als Journalist für den Daily Oklahoman and die Oklahoma News tätig. 1929 ging Hefferline nach New York und schrieb sich im Herbst 1930 an der Columbia Universität ein. Sein Studium unterbrach er mehrere Male, um Geld zu verdienen, zuerst mit dem Verfassen von Kriminalgeschichten für Blätter der Regenbogenpresse, später mit Tätigkeiten als Sekretär und Stenograph für Werbeagenturen und Verlage. 1941 erwarb er an der Columbia Universität den Abschluss als Bachelor of Sciences in Psychologie. Noch während des Grundstudiums fragte er bei Fred S. Keller, bei dem er Lehrveranstaltungen belegt hatte, wegen einer späteren Mitarbeiterstelle im Fach Psychologie nach, auf der er sich gerne gründlicher mit der Theorie der Verstärkung (reinforcement; Keller, 1976) befasst hätte. Es war jedoch keine Stelle frei. Dennoch schrieb er sich an der Columbia Universität 1941 für das Hauptstudium ein. Er belegte »Geschichte der Psychologie« bei Keller und arbeitete als wissenschaftliche Hilfskraft in einem Statistikkurs bei Henry E. Garret, der später auch der Hauptgutachter seiner Magisterarbeit (1942) wurde und mit dem zusammen er 1943 einen Artikel darüber herausbrachte, wie Farbe auf das menschliche Wohlbefinden wirkt. Darin wurde der Einfluss von Farben auf »innere Gefühle und äußeres Verhalten« untersucht und mit Beispielen aus der Welt der Tiere und des Menschen dargestellt.

Den Doktortitel (Ph.D.) erlangte Hefferline 1947. Keller schreibt, Hefferline hätte aus eigenem Antrieb an mehreren Themen zu arbeiten begonnen. Sein erster Ansatz ging über die unscheinbaren Kopfbewegungen, die weiße Ratten kurz vor ihrer Flucht vor aversiven Reizen [behavioristische Fachbegriffe werden im Anhang erläutert] (1) an den Tag legen; er endete in einer Sackgasse. Keller sagt, Hefferline hätte wie versessen an Details gefeilt und an seinem Plan ohne Unterlass weitergearbeitet, obwohl sich in der erhofften Richtung keine fruchtbaren Ergebnisse einstellten (Keller, 1976). In diesem frühen Versuch zeigte sich schon viel von Hefferlines späteren Bemühungen, seine Messinstrumente zu perfektionieren und sie zur Untersuchung von minimalen oder unsichtbaren Bewegungen nutzbar zu machen. In der Dissertation, die er schließlich einreichte, berichtet Hefferline über sechs verschiedene Experimente mit weißen Ratten, in denen sie zur Vermeidung auf Tasten drückten, und darüber, welche Probleme Vermeidungsverhalten aufwirft. Die Experimente bezeugen, mit welcher Gründlichkeit und Geduld Hefferline bei Ratten vorging. Zur selben Zeit traf er Fritz Perls und arbeitete mit ihm zusammen. Die weitere berufliche Laufbahn von Hefferline an der Columbia Universität verlief in traditionellen Bahnen. 1944 wurde er Lehrbeauftragter, 1948 wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1960 außerordentlicher Professor und 1967 ordentlicher Professor. Außerdem nahm er Mitte der sechziger Jahre das Amt des Dekans seiner Fakultät wahr.

Ende der vierziger Jahre begründeten Fred S. Keller und William N. Schoenfeld an der Columbia Universität einen Forschungsschwerpunkt zur experimentellen Untersuchung von Verhalten im Geiste des Skinner'schen Behaviorismus. Aus diesem Programm gingen über ein Jahrzehnt viele Psychologen hervor, die später bekannte Vertreter des Ansatzes des operanten Konditionierens (2) wurden. Hefferline war in dieses Programm fest integriert. Am berühmtesten unter seinen Studenten wurde Joyce Brothers, die 1953 ihre Doktorarbeit über die »Untersuchung von Vermeidungsangst und Fluchtverhalten menschlicher Versuchspersonen mittels Messung von Aktionspotentialen in der Muskulatur" vorlegte. Vier Jahre danach wurde sie durch die Fernsehsendung »64.000 Fragen« berühmt, in der sie Fragen zum Boxsport beantwortete, und später durch ihre Leserbrief-Rubriken, in denen sie Fragen zu Lebens- und Beziehungsproblemen beantwortete. Es dürfte viele überraschen, dass die berühmte Dr. Brother ihren Doktortitel mit einer Arbeit in der Experimentalpsychologie erworben hatte.

Hefferlines Forschungsarbeiten nahmen Anfang der fünfziger Jahre eine dramatische Wende, als er sich das Problem vornahm, wie ein Verhalten ein anderes Verhalten bestimmen kann. Er fragte sich, womit die in allen menschlichen Gesellschaften verbreitete Ansicht begründet werden kann, dass der Mensch für sein Verhalten verantwortlich sei und zur Rechenschaft gezogen werden könne (Hefferline, 1958, p. 748). Als Teilantwort schlug er etwas vor, das dem Ansatz von »Gestalt therapy« entstammt: »In bestimmten Situationen, die für ein Individuum und daher auch für die Gesellschaft von sehr persönlicher Bedeutung sind, herrscht möglicherweise eine Verhaltenssteuerung durch Propriozeption (3) vor« (p. 741). Dabei könne das Individuum die muskulären Aspekte der Kontrolle verringern, wenn eine quantitative Messung von propriozeptiven Stimuli (4) zur Verfügung steht, was auch zur methodischen Kontrolle von Erlebnisberichten durch Messdaten benutzt werden könne.

Anfangs hatte Hefferline also mehr ein psychometrisches als ein kybernetisches Ziel. Vom Kiefermuskel der Versuchsperson wurden elektromyographische Potentiale abgegriffen, verstärkt und auf einem Spannungsmesser angezeigt. In einer ersten Phase des Versuchs sollte die Versuchsperson ein bestimmtes Maß an Muskelspannung erzeugen und aufrechthalten und dabei die Anzeige des Spannungsmessers zur Kontrolle benutzen. In einer späteren Versuchsphase sollte sie dieselbe Muskelspannung (oder ein Mehrfaches von ihr) erzeugen und aufrechthalten, jedoch ohne auf die Spannungsanzeige zu blicken. In dieser Zeit plante Hefferline, wie wir noch genauer sehen werden, Methoden des Biofeedbacks als Ersatz für die frühen Methoden aus »Gestalt therapy« zu verwenden. Hefferlines Rolle bei der Entwicklung von Biofeedback wird bei Brown (1974) und Murphy (1964) beschrieben und im Handbuch der Gestalttherapie von Hatcher, Toomin & Toomin (1983) gewürdigt.

Später nahm Hefferline eine stärker lernorientierte Perspektive ein. In einem Artikel über »Die Konditionierung von Flucht- und Vermeidungsreaktionen menschlicher Versuchspersonen, die ihre Reaktionen nicht wahrnehmen können« (Hefferline, Keenan, & Hartford, 1959) wird beschrieben, wie eine minimale Muskelbewegung im Daumen operant konditioniert wurde. Dieser Artikel wird oft zitiert, um Leser zu überzeugen, dass operante Konditionierung vonstatten gehen kann, ohne dass der Lernende etwas davon merkt. In besagtem Versuch wurden die Muskelpotentiale um den Faktor 1 Million verstärkt. Wenn sie nun einen bestimmten Grenzwert überschritten, wurde ein 60-Hertz-Brummton, welcher dargebotene Musik überlagerte, 15 Sekunden lang abgeschaltet (oder in einer anderen Variante wurde das Einsetzen des Brummtons um 15 Sekunden aufgeschoben). Mit dieser Methode konnten die meisten Versuchspersonen konditioniert werden. In einer Vertiefungsstudie wurde gezeigt, dass einige Versuchspersonen sogar eine spezifische Reaktion auf ihre minimale Muskelbewegung hinzulernten, auch wenn sie ihnen gar nicht bewusst war (Hefferline & Perera, 1963).

Hefferline deutete diese Befunde so, dass beim Menschen sprachliches Verhalten zeitweise wirkungslos wird und dass man in Folge dessen erwachsene menschliche Versuchspersonen mit demselben Ansatz erforschen könne, den man bei irgendeiner anderen Tierart anwenden würde (Hefferline, 1962, p.129). Dass Selbstkontrolle erworben werden kann, liege daran, dass für innere Reaktionen dieselben Lerngesetze wie für äußere Reaktionen gelten. »Die in unseren Labors durchgeführten Experimente über die Kontrolle von Reaktionen liefern unserer Meinung nach einen objektiven Nachweis dafür, dass eine Selbstkontrolle innerer Vorgänge, wie sie in ›Gestalt therapy‹ erörtert wurde, tatsächlich möglich ist (Hefferline & Bruno, 1971). Des Weiteren hielt Hefferline das erwähnte Experiment mit Thomas B. Perera zum Diskriminationslernen« (Hefferline & Perera, 1963) sowie eine davon unabhängige Untersuchung über die Einschätzung von Größenwahrnehmungen für eine »experimentelle Analyse von Selbst-Gewahrsein (self-awareness)«, das ja ein weiteres zentrales Thema in »Gestalt therapy« darstellte.

 

Hefferline, Perls und integrative Therapie

Es ist nicht genau bekannt, wie sich Hefferline und Perls kennen lernten, obwohl es eine Reihe unterschiedlicher Geschichten darüber gibt. Martin Shepard vermutet, Hefferline habe zu einer Gruppe gehört, die sich jede Woche mit Fritz und Lore Perls traf (Shepard, 1975, p. 63). Lore Perls sagt, Hefferline sei bei Fritz Perls in Therapie gewesen, und sie selbst habe ihn nur wenig gekannt (Perls, L., 1976; Rosenfeld, 1978), Shepard hingegen meint, Hefferline habe Lore immerhin gut genug gekannt um über sie sagen zu können, sie sei eine »sehr an Konventionen orientierte Persönlichkeit« (Shepard, 1975, p. 70). Lores Ansicht, dass Hefferline ein Klient von Fritz war, wird in Stoehr (1994, S. 84) zitiert. Die einzige Auskunft von Hefferline selbst findet sich in einer kurzen Sammlung von Notizen, die er vor einem Gespräch beim Dozentenkolleg der Columbia Universität am 29. März 1973 angelegt hatte. Darin finden sich die folgenden Bemerkungen:

»Treffen mit Fritz Perls. Haben dieselben Bücher gelesen, haben beide großes Interesse an somatischen Ansätzen. Perls verstand Neurosen vor allem als unnötige Vermeidungen. Ich arbeitete an einer Dissertation über Ratten mit dem Titel 'Eine experimentelle Untersuchung von Vermeidung'. Gemeinsam Lektüre im Hintergrund: F. Matthias Alexander: The Use of the Self, John Dewey: Aldous Huxley, Edmund Jacobson, Wilhelm Reich«.

Diese Notizen stimmen mit der Erklärung überein, die Dorothy Hefferline (1976) über das Kennenlernen von Hefferline und Perls gibt:

»Als Fritz Perls aus Südafrika in die Vereinigten Staaten übersiedelte, meinte ein gemeinsamer Bekannter von Fritz und Ralph, sie hätten sehr verwandte Auffassungen, und er vermittelte ein Treffen zwischen den beiden. Ralph fand die Theorien von Dr. Perls hoch interessant und begann mit ihm 1947, die Techniken zur Steigerung der Selbstwahrnehmung an sich selber und später an Studenten der Columbia Universität auszuprobieren.«

1951 führte die Zusammenarbeit beider, wie auch immer man sich ihr Arbeitsverhältnis im einzelnen vorstellen mag, zu dem Buch, von dem die Gestalttherapie ihren Namen bekam. Hefferline beschreibt die Arbeit daran so:

»Ich arbeitete 1951 zusammen mit Fritz Perls und Paul Goodman an einem Buch mit dem Titel ›Gestalt therapy: Lebensfreude und Persönlichkeitsentfaltung‹. Der Teil von Gestalttherapie, den ich schrieb, war eine Art Handbuch zum Selbermachen mit dem Untertitel ›Wiederbelebung des Selbst‹. Es bemühte sich um einen objektiven Zugang unter anderem zu unseren Angewohnheiten bei chronischen oder sporadischen Muskelverspannungen, Schmerzen, Leiden und den einhergehenden subjektiven Beeinträchtigungen. Diese Angewohnheiten wurden als körperliche Prägungen verstanden, die zwar hier und jetzt zu nichts mehr nutze waren, jedoch aus früheren Lebenserfahrungen stammten, in denen sie einmal mehr oder weniger wirksam den Ausdruck von Verhaltensweisen unterdrückt hatten, die andernfalls bestraft worden wären. Zwar waren die theoretischen und praktischen Hintergründe dafür verschiedener Art und auch nur teilweise aufgeklärt. Aber der therapeutische Ausweg, den jeder selber begehen kann, lautete ganz einfach so: Weil innere Konflikte zu einem Teil darin bestehen, in der willkürlichen Muskulatur Antagonisten gleichzeitig anzuspannen, muss man ganz einfach die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie man diese Anspannung körperlich zustande bringt, und man muss mit ihr experimentieren, sie sogar vorübergehend verstärken, und sich während dessen nicht davon schrecken lassen, dass Ängste und Befürchtungen aufsteigen können, was ohne die Anspannung an Schlimmem geschehen könne« (Hefferline and Bruno, 1971, p. 166).

Zu Verwendung des Wortes »Gestalt« im Buchtitel gab Hefferline später folgende Erklärung:

»Der Begriff ›Gestalt‹ gelangte in den Titel und blieb auch darinnen, weil Fritz Perls darauf bestand, denn Perls hatte sich und die Verleger davon überzeugt, dass in den Vereinigten Staaten die Gestalttheorie noch immer sehr populär war. […] Als Wolfgang Köhler und Molly Harrower vorab ein Manuskript von »Gestalttherapy« in die Hand bekamen, stellten sie jedoch in Abrede, dass dies in irgendeiner Weise ein legitimer Abkömmling der Gestalttheorie sei« (Hefferline and Bruno, 1971, p. 166).

Die Aufgabe, die Bedeutung der Gestalttherapie für die Gestaltpsychologie zu rechtfertigen, blieb an Paul Goodman hängen. Er verfasste einen ausführlichen Brief zur Verteidigung des Wortes »Gestalt« im Buchtitel und schickte ihn an Wolfgang Köhler (wiedergegeben in Stoehr, 1994, pp.101-103).

Hefferline selbst neigte dazu, den Titel »Gestalt therapy« als irreführend zu betrachten (Hefferline, 1958, p. 747). Später führte er dies noch genauer aus, indem er hinzufügte: »Meiner Ansicht nach ist die Charakterisierung ihrer Arbeit mit dem Wort ›Gestalt‹ irreführend, denn dies suggeriert die Verbindung zu einer Bewegung, mit der sie kaum mehr gemein haben als Begriffe wie ›Figur und Grund‹ (Hefferline, 1962, p. 124). Dabei ist vielleicht interessant zu sehen, dass Hefferline hier von den Gestalttherapeuten als ›sie‹ spricht.

Hefferline selbst hätte, wie Martin Shepard berichtet, das Buch gerne ›Integrative Therapie‹ genannt« (Shepard, 1975, p. 63).

Hefferline war und blieb unabhängig von der Begegnung mit Perls der Skinner'schen operanten Psychologie verpflichtet. Im Anschluss an »Gestalt therapy« brachte er auch nie mehr eine Publikation heraus, die auch nur von ferne an Gestalttherapie erinnerte, und nach den frühen fünfziger Jahren hatte er kaum noch direkten Kontakt mit Gestalttherapeuten. Seine Frau sagt dazu:

»Zwar blieb Ralph über die Jahre hinweg mit Fritz Perls und anderen Mitgliedern der Arbeitsgruppe zur Gestalttherapie noch in Kontakt, aber ich würde das nicht als feste persönliche Bindung bezeichnen, sondern mehr als eine berufliche Beziehung.

Nachdem Perls New York verlassen hatte, gab es mit ihm nur noch unregelmäßig Kontakt bei sich bietenden Gelegenheiten. So erinnere ich mich, dass mein Mann und ich einmal in den sechziger Jahren von einer Tagung des Psychologenverbandes (APA) in Washington zusammen mit Fritz mit der Bahn nach New York zurückfuhren.«

 

Hefferline, Skinner und Gestalttherapie

B.F. Skinner hielt im Sommer 1947 an der Columbia Universität ein Seminar über sprachliches Verhalten ab und Hefferline nahm daran teil. (Später führte er selber zusammen mit Fred Keller and N. Schoenfeld eine ähnliche Lehrveranstaltung durch). Skinners Vorlesungen wurden von Hefferline wortgetreu mitgeschrieben und unter Verhaltenspsychologen in Umlauf gebracht. Sie waren noch gründlicher ausgearbeitet als die William-James-Vorlesungen, die Skinner im Jahr darauf in Harvard hielt, und sie blieben bis zur Veröffentlichung von »Verbal Behavior« im Jahre 1957 (Skinner 1957) die umfassendste Darstellung von Skinners Ansichten über die Erforschung von sprachlichem Material. Man kann daraus leicht entnehmen, dass Hefferline mit Skinners Untersuchungen zum sprachlichen Verhalten genauestens vertraut gewesen sein muss. Wenn sich die Begegnung von Hefferline mit Skinner und das Aufkommen der Gestalttherapie Ende der vierziger Jahre nur zufällig gleichzeitig ereignet hätten, so wäre dies in der Geschichte der Psychologie und Psychotherapie im zwanzigsten Jahrhundert immerhin eine interessante Fußnote wert. Jedoch erlangt dieser Umstand eine zentrale Bedeutung, wenn sich die gedanklichen und geschichtlichen Querverbindungen zwischen Ort, Zeit und Personen nachweisen lassen. Der Leser kann dies am zuverlässigsten nachvollziehen, wenn er einen sorgfältigen Vergleich anstellt zwischen dem Kapitel »Verbales Verhalten unter der Kontrolle durch innere Reize« in Skinners Buch »Verbal Behavior« (pp.130-146) und dem Kapitel »Die Ausgangssituation« in dem Buch »Gestalt therapy«. Da dies hier nicht durchgeführt werden kann, sollen jedoch zumindest eine Reihe einschlägiger Vergleiche skizziert werden.

Auf allgemeine Ähnlichkeiten mancher Aspekte der Gestalttherapie mit dem radikalen Behaviorismus von Skinner haben schon andere hingewiesen. So formulierten Elaine Kepner und Lois Brien in »Gestalttherapie - eine behavioristische Phänomenologie« einen behavioristisch-phänomenologischen Begriffsrahmen für die Gestalttherapie, in dem sie auch phänomenologische Ereignisse als faktisches Verhalten verstehen (Kepner & Brien, 1970). In ähnlicher Weise äußern sich William D. Groman, W. M. Nelson III und Kay M. Davidson (1988) in »Self-control and Responsibility: Interfacing Gestalt and Behavioral Frameworks.« Und in der Einleitung zu »Gestalt therapy: An introduction« diskutieren Vernon Van DeReit (1980) und Kollegen über das Verhältnis zwischen dem Behaviorismus speziell Skinner'scher Prägung und der Psychotherapie in ihrer Form bei Fritz Perls, wobei allerdings Hefferline unerwähnt bleibt.

»Gestalt therapy« beginnt mit der Einladung zu einer Expedition in die eigene Innenwelt. Als Mittel dazu werden Übungen angeboten, mit denen man lernt, sein Selbst als eine Tätigkeit zu beobachten und sich auf diese Weise selber zu entdecken. Durch diesen Ansatz werden experimentelle Techniken mit quasi klinischem Material in Verbindung gesetzt. Die Experimentaltechnik ist die Beobachtung durch Introspektion. Strenge Experimentalpsychologen lehnen diese Technik allerdings ab, da es ihrer Meinung nach keine zuverlässigen Zeugenaussagen über private Ereignisse gebe (1958, p. 8), so dass letztlich Persönliches völlig aus ihrer Wissenschaft ausgeklammert bleibt. Auch wenn innere Ereignisse existieren mögen, so könne man mit wissenschaftlichen Standards doch nur auf äußere Vorgänge zugreifen. Auch klinische Psychologen misstrauen den Berichten von Klienten über sich selbst, wenn auch aus einem anderen Grunde. »Ein Patient ist aufgrund seiner eigenen Sichtweise letzten Endes nicht im Stande, eine Geschichte unverfälscht zu erzählen, nicht einmal sich selber« (l951, p. 8).«

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung über öffentlich und privat lässt sich möglicherweise dadurch auflösen, dass man die Perspektive des Experimentalpsychologen auf Vorhersage und Kontrolle menschlichen Verhaltens genauer unter die Lupe nimmt. Bei einem Experiment muss jemand die Rolle eines Regisseurs einnehmen, nämlich der Wissenschaftler, der Vorhersagen macht. Wenn man sich nun vorstellt, diese Rolle würde von ein und demselben Individuum in Personalunion wahrgenommen, so bliebe die Situation im Grunde die gleiche, nur hätte sich der Ort der Kontrolle verschoben, und dieser Fall wäre nur ein Spezialfall der allgemeinen Situation (1951, p. l0).

Wenn man diesen Gedanken nun weiterführt und sich die Rolle privater Ereignisse genauer ansieht, so gelangt man zu mindestens sieben Ähnlichkeiten im gedanklichen Ansatz von Skinner und den einleitenden Abschnitten von »Gestalt therapy«:

1. Private Ereignisse sind unverzichtbarer Bestandteil jeder Psychologie.

2. Private Ereignisse sind nicht sehr gut bekannt, und

3. sie werden weithin auch nur in metaphorischen Redeweisen beschrieben.

4. Der Grund dafür liegt darin, dass die Öffentlichkeit spezifische Reaktionen auf private Ereignisse nicht angemessen verstärken kann.

5. Öffentliche Zustimmung zu Psychologie (nämlich Vorhersage und Kontrolle) ist nicht erforderlich.

6. Die Einbeziehung privater Ereignisse in die Psychologie zieht nicht notwendig einen Dualismus nach sich.

7. Nicht alles Wissen wird begrifflich formuliert; manches bleibt unbegrifflich, d.h. ohne Formulierung und ohne Ausdruck.

Wer mit dem Ansatz von Skinner vertraut ist, wird schon bei flüchtiger Lektüre von »Gestalt therapy« bestätigen können, dass die behaupteten Übereinstimmungen zutreffen.

Hefferline hat zwar nie versäumt, auf seinen Beitrag zur Entwicklung der Gestalttherapie hinzuweisen, doch fand er in der Elektrophysiologie noch einen anderen Weg zum gleichen Thema. Mit den Übungen in »Gestalt therapy« hatte er darauf abgezielt, das Individuum mit den verborgensten Aspekten seines Verhaltens in Verbindung zu setzen. Später legte er jedoch dar, dass Elektrophysiologie vielleicht ein besserer Weg sei, dem einzelnen ein größeres Gewahrsein seiner selbst zu ermöglichen:

»Die Idee mit der Elektrophysiologie bestand darin, mit Hilfe von Instrumenten dieselben privaten, physiologischen Ereignisse öffentlich zu machen, die in »Gestalt therapy« der Gegenstand von Gewahrsein und Selbst-kontrolle waren. Waren sie erst einmal öffentlich, so konnte man sie experimentell untersuchen, und darüber hinaus konnte man sie sogar der Versuchsperson in Form visueller oder akustischer Darstellungen wahrnehmbar machen. Dies stellte, wie wir noch sehen werden, eine wirkungsvolle Methode für körperliche Kontrollen und Umlernen zur Verfügung« (Hefferline & Bruno, 1971, p. 168).

Hefferline berichtet in seiner letzten Veröffentlichung über Untersuchungen, die auf die Konditionierung von Halluzinationen abzielten (Hefferline, Bruno, & Camp, 1973). Seinen letzten öffentlichen Vortrag hielt er in Mexiko als Teilnehmer an einer Tagung über die Konditionierung des inneren Reaktionssystems. Er starb wenige Monate später am 16. März 1974.

 

Schlussfolgerung

Man kann sich für Leben und Werk von Ralph Hefferline in vielerlei Hinsichten interessieren, aber keine davon ist so aufschlussreich wie seine Doppelrolle bei der Entwicklung zweier scheinbar sehr verschiedener Richtungen der Psychologie: Gestalttherapie und Skinner'scher Behaviorismus. Dass ein einzelner Mensch zwei derart unterschiedliche Perspektiven in sich vereinen konnte, steht in auffälligem Gegensatz zu vielen heutigen Psychologen und ihren Schülern. Ihre Arbeitsgebiete und Blickwinkel weisen aufgrund der Vorgaben und der Umstände oft sehr enge Begrenzungen auf, wozu sicher auch die heutige Gestaltung der Promotionsstudien und die unüberschaubare Vielzahl von Veröffentlichungen zu jedem einzelnen Thema beitragen. Wenn man aus Ralph Hefferlines Leben etwas lernen kann, dann an erster Stelle, dass er wie nur noch wenige heutzutage für eine Integration der Psychologie einstand. Um einen Ausdruck des kürzlich verstorbenen Paul Tillich zu gebrauchen: Hefferline bewegte sich immer auf der Grenze. Er war auf der Grenze zwischen der Perls'schen Gestalttechnik und dem Skinner'schen Behaviorismus, zwischen akademischer Psychologie und populärer Therapie, zwischen experimenteller Forschung und klinischem Engagement. Vielleicht tritt auch darin unser eigener Mangel an Integration zutage, dass nur zu wenige von uns, seien es Skinnerianer, seien es Gestaltisten, den Namen Ralph F. Hefferline noch kennen.

 

Anmerkungen

(1) Aversive Reize: Negativ empfundene Reize, z.B. Stromschläge. Sie können dazu führen, dass unmittelbar vorhergegangene Verhaltensweisen seltener werden.

(2) Operantes Konditionieren: Eine Verhaltensweise kann durch sehr rasch danach erfolgende positive Reize verstärkt, durch negative Reize abgeschwächt werden.

(3) Propriozeption: Eigenwahrnehmung. Sinnesrezeptoren in Muskeln und Gelenken vermitteln dem Gehirn fortwährend, wann und in welchem Umfang sich Muskeln zusammenziehen oder strecken und wann und in welchem Ausmaß sich Gelenke beugen oder strecken.

(4) Propriozeptive Stimuli: Von den Sinnesrezeptoren in Muskeln und Gelenken ans Gehirn gesendete Reize.

 

Literatur

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Praxisadressen von Gestalttherapeuten/-innen

 

Terry J. Knapp

ist Professor für Psychologie an der Nevada-Universität in Las Vegas. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Geschichte der Psychologie.

Seine Ausbildung stand im Zeichen von B. F. Skinners radikalem Behaviorismus und der Verhaltenstherapie.

Als er im weiteren Werdegang auf die Gestalttherapie von Fritz Perls stieß, fiel ihm auf, wie ähnlich deren Sicht innerer Erlebnisse der von Skinner ist. Darüber kam er erneut auf Hefferline, den er zuvor nur aus dessen Arbeiten über operantes Konditionieren gekannt hatte.

Der Beitrag von Terry J. Knapp ist zuerst erschienen in: The Gestalt Journal, Vol. 20, 1997, No. 1.

Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung der deutschen Erstveröffentlichung.

Aus dem Amerikanischen von Thomas Bliesener.

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